Maker Faire Ruhr 2016

An diesem Wochenende hat zum ersten Mal die  Maker Faire Ruhr im Dortmunder DASA stattgefunden. Ich war nur am Samstag dort, um mal wieder die erstaunlichen Technik- und DIY-Basteleien vieler sehr engagierter Hobbytüftler zu sehen. Es hat großen Spaß gemacht, an den im passendem Museum verteilten Ständen die Präsentationen der verschiedensten Projekte zu sehen und die Maker mit Detailfragen zu ihren Arbeiten zu löchern. Wirklich interessante Workshop- und Vortragsangebote rundeten das Rahmenprogramm perfekt ab. Insbesondere für Kinder gab es zahlreiche darüber hinaus noch viele weitere kleinere Mitmach- und Bastelprojekte, die bestimmt für einen spannenden und kreativen Tag gesorgt haben dürften.

Midi/OSC realtime WIFI Traubenpiano

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Und natürlich konnte man zwischendurch  auch noch die sehr schöne Ausstellung der DASA besuchen und sich über breite Palette der Arbeitswelt (früher und aktuell) informieren (hat mich wirklich sehr positiv überrascht und dort findet sich bestimmt für jeden etwas Neues zu sehen).

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Daneben gab es noch eine angemessen große Steampunk-Ausstellung, welche in einer sehr adäquaten Museumkulisse  richtig schöne Technik-Nostalgie zeigte.

Verglichen mit der der sehr überlaufenen Maker Faire Hannover im letzten Jahr, ging es im Ruhrgebiet etwas ruhiger zu. Doch die Location fand ich um Klassen besser. Allerdings fehlten im Ruhrgebiet noch etwas die Outdoor-Projekte (Quadrocopter, Fahrzeuge, etc.), die mich in Hannover manchmal sehr schmunzeln ließen.

Be a maker!

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Red Bull Airrace – Budapest 2015

Auf meinem Weg zum Gellerthügel bemerkte ich am Himmel erstaunlich tief fliegende Flugzeuge, die mit ziemlichen Krach kleine Kunststücke am Himmel vollbrachten. Später merkte ich dann, dass diese immer wieder zu einem Tiefflug in Richtung Kettenbrücke über der Donau absanken und noch etwas später – als ich dann vom Hügel endlich auch die Donau erblicken konnte, stachen die roten Pylonen auf dem Fluss regelrecht hervor. Da dämmerte es so langsam, dass ich wohl richtig Glück hatte, und hier an diesem Wochenende das bekannte Red Bull Airrace stattfinden musste.

redbull_airrace_01Bei einer weiteren Wanderung entlang der Donau bestätigte sich diese vage Vermutung und so konnte ich am Freitag das Training und an den folgenden Tage das reguläre Programm der Flugveranstaltung bewundern.

Es war wirklich unheimlich beeindruckend, was die Piloten bei diesem Rennen nur wenige Meter über der Wasserfläche aus ihren Maschinen geholt haben. Kurze 180-Grad Wendemanöver, die einem beim Zuschauen schon ein bißchen Angst machten und befürchten liessen, dass die Maschine vielleicht doch einmal aus ihrer geplanten Flugbahn ausbrechen könnte. Loopings, Auf-dem-Kopfflüge, bei denen man sich erstaunt fragt, wie so etwas physikalisch möglich und wie die Piloten bei diesen schnellen Manövern noch die wissen können, wo oben und wo unten ist. Garniert wurde das Ganze noch doch das Unterfliegen der berühmten Budapester Kettenbrücke und einem schnellen steilen Hochziehen der Maschinen nach dem Beenden den Pacours um eine Kollision mit eben dieser Brücke zu vermeiden.

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Flugzeug unter der Brücke!

Neben den eigentlichen Rennen wurde die beiden Race-Tage weiterhin durch ein ebenso interessantes flug-dominiertes Rahmenprogramm mit Hubschraubern, historischen Flugzeugen und Kampfjets geboten. Auch hier wurden die Maschinen im Tiefflug über die Donau und insbesondere die Helikopter mit fast unglaublichen Flugmanövern präsentiert.

redbull_airrace_02Bei dieser Flugshow musste ich aber auch an meinen ersten Budapest-Besuch in den 80er Jahren denken. Damals sind wir zum ungarischen Nationalfeiertag in der Haupstadt gewesen und in diesem Rahmen wurde auch eine Parade auf der Donau durchgeführt. Damals – noch vor dem Fall des eisernen Vorhangs – war das natürlich fast ausschließlich militärisch geprägt. Heute dagegen – vielleicht ist das die sichbarste Errungenschaft der Öffnung nach Westen – war es eine extrem kommerzielle Veranstaltung, was sich im schon in ihrem Namen und die unzählichen Werbeaufdrucke auf den Flugmaschinen zeigte. Aber einer muss das Ganze ja bezahlen.

Insgesamt war es eine wirklich tolle und beeindruckende Veranstaltung.

Solarphotos – Versuch 1

Nachdem ich vor längerem einmal einen Artikel über Solargraphy gelesen hatte, wollte ich es auch einmal selbst ausprobieren. Ich muss zugeben, richtig viel kann man auf dem Ergebnis nicht erkennen. Doch eine gewissse Ähnlichkeit mit den Bildern auf der verlinkten Webseiten ist nicht zu verleugnen. Offensichtlich kann man die Bahnen der Sonne im Installationszeitraum (gut 6 Monate von Dezember 2013 bis Juni 2014) erkennen. Insgesamt hatte ich im Dezember vier Lochkameras versteckt, zwei sind leider rechtzügig verloren gegangen.

Das Bild unten entstand am Gasometer in Oberhausen. Die Lochkamera war an einem Baum installiert. Offensichtlich wurden dort jedoch im Zeitablauf Baumschneidearbeiten durchgeführt. Netterweise haben die Arbeiter die Dose an einem einzelnen Zweig stehenlassen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass sie aus Neugier hereingeschaut haben und die Dose anschließend leicht modifiziert wieder zurückgesetzt haben. Das könnte die leichte Verschiebung im Bild erklären. Weitere Interpretationen sind herzlich willkommen.

 

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Das zweite Bild entstand in der Nähe des Oberhauseners Centros. Auch hier sind zumindest die Sonnenbahnen gut erkennbar.

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Hier wurde der Baum komplett frisiert, nur meine Lochkamera hat man freundlicherweise stehen gelassen.

Hier wurde der Baum komplett frisiert, nur meine Lochkamera hat man freundlicherweise stehen gelassen.

Ein weiterer Link:

Tarja Trygg´s website of The Global Project Of Solargraphy

 

Filmtip: Pina auf Arte


Heute abend werden auf arte zwei Filme über/mit Pina Bausch gezeigt. Der vielfach ausgezeichnete Film ‚Pina‘ von Wim Wenders zeigt auch einige sehr schöne Orte im Ruhrgebiet, so wird zum Beispiel auf der Halde Prosper Haniel, auf Zeche Zollverein und an einigen sehenswerten Plätzen in Wuppertal getanzt. Sehr eindrucksvoll und ein absoluter Tip! Wer es verpasst hat, kann den Film noch einige Tage in der Arte-Mediathek abrufen und online anschauen.

Ansonsten gibt es ja noch die DVD Pina (amazon-Link) und den zugehörigen Soundtrack (amazon-Links). Oder man  sieht sich einafch einmal ein Stück des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch live an.

Eine entspannte Reise durch Zeit und Raum im Planetarium Bochum

Eintrettskarte Planetarium BochumNeben lehrreichen, interessanten und wirklich besuchenswerten Vorträgen und AstronomieShows bietet das Zeiss Planetarium in Bochum unter seinem traumhaften Sternhimmel auch eindrucksvolle Musikshows an. Ohne Erklärungen gibt es Musik pur –  in verschiedenen Geschmacksrichtungen – kombiniert mit den fantastischen Bildern unseres Weltalls. Weiterlesen

Guerilla Geographie

Eher eine Notiz an mich: Interessantes Konzept, das sich vornehmlich an Kinder und Jugendliche richtet, um ihr Interesse an der Umwelt zu fördern. Im Video stellt Daniel Raven-Ellison sein Konzept für Guerilla Geography vor (englisch). Mach Lust auf mehr, daher notiere hier auch einmal das zugehörige Buch Mission: Explore und die Webseite (beides in Englisch). Weiterlesen