Streetart in Singapur

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Im letzten Jahr konnte man ja in der Presse lesen, dass deutsche Sprayer in Singapur zur Gefängnisstrafe und Stockhieben verurteilt wurden. Bei solchen Strafen und ihrer rigorosen Umsetzung, waren meine Erwartungen an Streetart eigentlich nicht sehr hoch. Und der erste Eindruck bestätigte auch diese Ansicht, denn die Stadt ist bekanntermaßen sehr sauber und alles wirkt ziemlich geordnet.

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Girl with a lion cub by Ernest Zackarevic (Lithuania)

Auf dem zweiten Blick kann man jedoch auch im Singapurer Stadtbild einige gesprühte Kunstwerke entdecken, die meisten davon dürften auf legalen Flächen bzw. mit Zustimmung des Hausbesitzers entstanden sein. Jedenfalls habe ich nach einem Tag Streetart-Hunting doch einige schöne Bilder abgeschossen. An dieser Stelle und eine sehr kleine Auswahl meiner Beute.

Work by Alice Pasquini

Work by Alice Pasquini

Nur eine Qualle in Sofia entdeckt

Kürzlich war ich für einige Tage in der schönen bulgarischen Hauptstadt Sofia und habe dort natürlich auch einiges an Streetart entdeckt. Dafür werde ich die Tage mal eine eigene Seite kreiieren.

An dieser Stelle als kleiner Teaser ein quallenartiges Piece, das ich vorab schon einmal in meine Jelly Fish Collection einreihen möchte:

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Quallen in Hamburg

Auf dem Weg zum 32C3 bin ich in Hamburg letzter Tage an diesen schönen neuen Ausstellungsstücken für die Jellyfish Expo vorbeigekommen.

Nebenbei noch die Empfehlung, sich die frei im Netz verfügbaren Videoaufzeichnungen der Talks des 32C3 unter media.ccc.de. Stellvertretend seien an dieser Stelle der Fnord-Jahresrückblick, der Talk New Kid on the Block und Safe Habor herausgehoben. Viele der Talks sind wirklich großartig!

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Ein Taxi an Ostern in Bukarest

Heute ging es mal wieder nach Rumänien. Ich wusste gar nicht, dass man dafür noch durch die Ausweiskontrollen am Flughafen gehen muss – sowohl auf deutscher als auch auf rumänischer Seite, obwohl doch beide Staaten Teil der Europäischen Union sind sind.
Nachdem wir beim letzten Mal nach unserer Ankunft von einem Taxifahrer für die Strecke Flughafen-Zentrum aufgrund unserer Unwissenheit ziemlich übel abgezockt worden sind, waren wir heute etwas vorsichtiger und haben uns sehr bemüht einen seriösen Fahrer zu bekommen. Daher mein Tipp: in der Ankunftshalle befinden sich einige Automaten auf denen man in wenigen Schritten ein Taxi bestellen kann. Im Gegensatz zu anderen Flughäfen gibt es am Flughafen Bukarest Otopeni nämlich keine Taxischlange, wo man einfach in das nächste verfügbare Taxi steigen kann. Hier muss man sein Taxi vorbestellen und das funktioniert mit den Automaten kinderleicht. Auf dem Bildschirm werden verschiedene Fahrzeugklassen und  Taxiunternehmen mit ihren jeweiligen km-Preisen angezeigt. Hat mein das Taxiunternehmen nach eigenem Wunsches gewählt, erhält man direkt eine Bestätigung am Bildschirm und zusätzlich einen kleinen Bon ausdruckt (siehe Foto). Hierauf befinden sich noch einmal die wichtigsten Daten: Kennzeichen des gebuchten Taxis und Preis und ungefähre Wartezeit. Mit dieser Quittung ausgerüstet geht es dann nach draußen vor die Ankunftshalle und (hoffentlich) nach nur wenigen Minuten wird das gebuchte Taxi erscheinen und einen sicher an den gewünschten Ort in der Stadt bringen. Bei uns hat es heute erfreulicherweise hervorragend geklappt. Vorsichtshalber darauf achten, dass das Taxameter eingestellt ist (und falls nicht, unbedingt darauf bestehen!).

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Im Gegensatz zu dem oben geschilderten Prozess, sollte man sehr mißtrauisch werden, wenn einem ein freundlich erscheinender Mensch zu einem schon bereit stehenden Taxi verhelfen will. Meistens arbeiten Fahrer und Einweiser zusammen und man kann fast sicher sein, dass dies eine unverhältnismäßig teure Fahrt werden wird. Wie gesagt, Erfahrung macht klug.

Im Stadtzentrum angekommen, war es sehr merkwürdig heute noch einmal einen Ostermontag zu erleben. Während in Deutschland schon am vorherigen Wochenende Ostern gefeiert wurde, gab es an diesem Wochenende das orthodoxe Osterfest in Rumänien. Bei einem Spaziergang im Cismigiu Park durften wir dann auch noch einmal über einen ansehlichen Ostermarkt promenieren und die liebevoll aufgebaute Osterdekoration bestaunen, die insbesondere für Kinder ein Hit gewesen sein muss. Für die Erwachsenen spielte dann noch folkloristische Musik im Park.

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Der Osterhase im Cismigui Park in Bukarest

Merke: will man Ostern zweimal feiern und die Uhr noch einmal eine Stunde vor drehen, sollte man im April einen Trip nach Bukarest machen. Super!

Invaders in Paris

space_invaders_eiffel_towerAnfang letzten Monats war ich nach ziemlich langer Zeit endlich einmal wieder in Paris. Dabei erinnerte ich mich an den Film „Exit through the giftshop“ des mittlerweile ja sehr bekannten Streetart-Künstlers Banksy. In dem Film gibt es unter anderem auch Bilder aus Paris und es wird gezeigt, wie Thierry Guetta als Protagonist und Kameramann des Films seinen Cousin Invader begleitet, um Mosaike der bekannten Computerspiel Figuren ins Stadtbild zu bringen. Bei meinem Parisbesuch habe ich daher einmal versucht, diese Figuren zu entdecken und ich denke, ich war dabei ziemlich erfolgreich. Hier ist meine Ausbeute: Weiterlesen

Preview: Dancing House

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Mit dem Bild gibt es schon einmal eine kleine Vorschau meines gerade zu Ende gegangenen Prag-Trips. Es zeigt das von Frank Gehry entworfene ‚Tanzende Haus‚. Es ist allerdings etwas digital eingefärbt, da ich am Wochenende zuvor den sehr lehrreiches Gimp-Video-Training absolviert habe.

Ich hoffe ich finde in Kürze mal Zeit, etwas mehr über Frank Gehry zu schreiben und meine im letzten Jahr auf verschiedenen Reisen gesammelten Fotos einiger von ihm entworfenen Bauwerke für die Webseite aufzubereiten.

Geysir – mashup

Nachdem ich eine schöne historische Zeichnung des großen Geysirs in Island entdeckt hatte, habe ich sie spontan mal in eines meiner aktuellen Fotos montiert. Ich finde das Werk ziemlich gelungen:

Iceland, Geysir - mashup

und hier ist mein ursprüngliches Foto aus dem Jahr 2013:

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Einfach mal treiben lassen…

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Bei meinen letzten Besuchen von des Oberhausener Sealife und des Duisburger Zoos haben mich  bemerkenswerterweise die Quallen mit am meisten fasziniert. In sehr effektvoll beleuchteten Becken schwebten die Medusen scheinbar schwerelos wie kleine Kunstwerke im Wasser.

Das hat mich auch gleich wieder an Miriam Meckels Buch ‚Das Glück der  Unerreichbarkeit‚ erinnert. Dort schildert sie ihre  Gedanken beim Besuch des Monterey Bay Aquariums wie folgt:

„Am meisten aber hat mich ein Satz auf einer Informationstafel zum Bewegungsmoment der Quallen fasziniert: ‚Drifting is the most convenient way to travel the ocean‘. … Die Quallen könnten Vorbild sein für uns mobile Subjekte der Spezies Mensch. Quallen sind nicht getrieben, sie schweben langsam und anmutig durch ihr Lebenselement, das Wasser.“ und später dann noch einmal: „Die Quallen sperren sich nicht grundsätzlich gegen Richtung und Geschwindigkeit. Es hätte auch gar keinen Sinn. Sie fließen mit, ohne zuviel Energie für oder gegen etwas in diesem Fluss aufzuwenden. Sie leiten ihr Fortkommen aus den Kräften der Umwelt ab. Aber sie steuern auch mit ihren Tentakeln, alleine sowie in der Gruppe.“

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Für den Fall, dass ich noch einmal nach Hong Kong reise, werde ich mir auch den Ocean Park im Hinterkopf behalten. Hier soll es über 1000 Exemplare dieser sehr schwierig zu haltenden Unterseekreaturen in unterschiedlichsten Größen zu bestaunen geben.

Meine Empfehlung ist es, sich die Tiere im Zoo Duisburg anzusehen. Dort hat man ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und insbesondere für Kinder sind dort noch eine Menge andere Tiere der Welt  kennenzulernen.