Quallen-Graffiti in Essen

Manchmal sind die guten Dinge so nah. In den letzten Tagen habe ich zwei Quallen Graffiti mitten im Ruhrgebiet entdeckt. Diese schöne Feuerqualle auf dem Boden des Radschnellwegs RS1 an der Stadtgrenze zwischen Essen und Mülheim kurz vor dem Tunnel:

Rote Qualle auf Radweg

In Essen Rüttenscheid habe ich dann noch diese schönen Prachtexemplare von Quallen an einer Wand entdeckt:

Weitere Quallen-Emplare gibt es in meiner Jellyfish-Expo.

Laufen in Kapstadt – Bloubergstrand

In Bloubergstrand sagt der Name eigentlich schon, wo man hier am besten laufen kann. Es geht natürlich am Strand entlang, und damit kann man die frische Meeresluft tanken und dabei die beste Panoramaaussicht auf den Tafelberg, die Tafelbucht und Robben Island genießen. Bloubergstrand befindet sich zwischen Big Bay und Table View Beach, daher bietet es sich an, in eine dieser Richtungen zu laufen und dann wieder zurück zu joggen. Da ich im Blaauwberg Beach Hotel übernachtete, bin ich entweder in Richtung Table View bzw. noch etwas weiter bis zum Dolphin Beach Hotel gelaufen oder nach Big Bay oder beides in Kombination. Zu empfehlen ist es, zunächst gegen den Wind zu laufen, dann fällt die Rücktour entsprechend leichter und man wird nicht unangenehm von dem Wind überrascht.

Tafelberg - Kapstadt
Laufen mit diesem perfekten Postkarten-Panorama vom Tafelberg

Wer möchte kann im Sand laufen, was etwas schwerer ist, da die Füße immer etwas in den Sand eintauchen und man häufig auch vor den an Land schlagenden Wellen das Weite suchen muss.
Man kann aber auch gut oben entlang der Straße bzw. auf den Parkplätzen joggen.

Vom Blaauwberg Beach Hotel bis zum Dolphin Beach Hotel am Strand entlang habe ich per GPS eine Strecke vom 2,5 km gemessen. Die Strecke am Strand entlang vom Blaauwberg Beach Hotel nach Big Bay zum Bilderrahmen waren etwa 2,2 km.

Radtour – 10km-Runde Ripshorst – Bernepark

Eine gut 10 km lange Rundtour vom Haus Ripshorst, vorbei an der sehenswerten Burg Vondern zum Berne Park in Bottrop. Zurück geht es entlang des Rhein-Herne-Kanals mit kurzem Zwischenstop im Faulturm der ehemaligen Kläranlage Läppkes Mühlenbach zum Haus Haus Ripshorst. Die Strecke vermeidet weitesgehend Kontakt mit dem motorisierten Verkehr und eignet sich aufgrund der relativ kurzen Länge auch sehr gut zum Joggen, Laufen, Wandern oder Walken.

Eine Übersichtskarte und der GPS-Track zum Nachfahren befinden sich unten auf dieser Seite.

Manchmal werden Wege auch durch Baustellen oder ähnliches beeinträchtigt. Daher übernehme ich keine Garantie, dass die Strecke wie dargestellt vollständig jederzeit befahrbar ist. Es ist daher empfehlenswert, Kartenmaterial zu verwenden, um im Falle des Falles selbständig eine kurze Umfahrung zurück auf den richtigen Weg zu finden.

Start am Haus Ripshorst

In dieser Beschreibung gehe ich vom Haus Ripshorst als Startpunkt aus, mit Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn. Da es sich um eine Rundstrecke handelt, kann natürlich auch jeder andere Punkt auf der Strecke als Ausgangspunkt verwendet werden. Am Haus Ripshorst gibt zahlreiche kostenlose Parkplätze, so dass man auch mit Auto anreisen könnte.

Der Zauberlehrling

Wir starten vom Haus Ripshorst in Richtung der Fußgänger-/Radfahrerbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. Von der Brücke aus hat man auch einen hervorragenden Blick auf den tanzenden Strommast mit dem Titel „Zauberlehrling“ und den Gasometer im Hintergrund. Am Ende der Brücke fahren wir weiter geradeaus und unterqueren dann durch die Unterführung die Autobahn A42. Hinter der Unterführung geht es nach rechts weiter, vorbei an der Verkaufsanstalt der Gutehoffnungshütte bis wir nach etwa 300 Metern auf der linken Seite die Burg Vondern erkennen können. Wir überqueren die Straße und nehmen den Radweg, der uns um die Burg Vondern führt.

Burg Vondern

Der Weg mündet schließlich in eine Straße und bei erster Möglichkeit biegen links ab und am Ende dieser Straße nehmen wir den Radweg rechts. Diesem folgen wir im weiteren Verlauf und halten uns bei allen Abzweigemöglichkeiten immer links. Am Ende stoßen wir auf eine paar Containerbüros der Bahn, wir nehmen die Rampe rechts nach unten und biegen nach links in die Unterführung ein.

Hinter der Unterführung geht es nach rechts und dann sofort wieder der links in die Wissmannstraße, diese führt uns unter einer weiteren kleinen Brücke durch, und dann geht es sofort rechts in den Radweg. Wir folgen dem Weg bis er nach etwa 500m auf einer Straße endet. Wir folgen dem Straßenverlauf bis zur Ampel an einer Hauptstraße, überqueren diese und gehen dann nach rechts über den Fußgängerweg unter der Brücke durch bis zur nächsten Fußgängerampel. Überqueren auch diese und nehmen dann den beginnenden Radweg auf der Grünfläche halb links. Wir folgen dem Radweg entlang des Bahndamms für etwa 600m und biegen dann rechts ab.

Es geht über den Bahnübergang in Richtung A42-Autobahnbrücke. Unmittelbar hinter der Brücke fahren nach rechts auf den Radweg entlang der Emscher und schon nach 250m erreichen wir nach links den Berne Park. Die sehr schön hergerichtete ehemalige Kläranlage lädt zum Verweilen ein, es gibt hier sogar kleine Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten.

Bernepark

Wir nehmen verlassen den Bernepark über den Haupteingang und nehmen den kleinen Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite entlang der Berne. Schon nach etwa 300m stoßen wir wieder auf eine Straße, wir überqueren die Brücke nach rechts und biegen anschließend nach 50m links auf den Radweg in Richtung Rhein-Herne-Kanal ab. Nach einer kleinen Schienenübergang gelangen zum Radweg entlang des Rhein-Herne-Kanals. Wir bleiben auf diesem Radweg für 2km. Etwas hinter der Verbreiterung des Kanals für die Anlegeplätze nehmen wir kleine, steile Rampe auf die Einbleckstraße und folgen dieser über die Kanalbrücke. Unmittelbar hinter der Brücke gibt es auf der rechten Seite ein Fußgängerdrehkreuz als Eingang zur ehemaligen Kläranlage Läppkes Mühlenbach. Wir gehen hindurch und setzen unsere Fahrt bis zum Faulturm fort, im Inneren sollte man seine Akustik bewundern, einfach mal feste mit den Schuhen stampfen.

Faulturm der ehemaligen Kläranlage Läppkes Mühlenbach
Unbedingt eintreten und die Akustik im Faulturm testen!

Wir setzen die Fahrt fort, verlassen den Park der Kläranlage nach rechts und am Ausgang fahren wir einfach wieder geradeaus zum Ausgangspunkt Haus Ripshort. Hier kann man während der Öffnungszeiten die Ausstellung besuchen oder noch einen Kaffee genießen.

GPS-Track zum Download als gpx-Datei

Auch interessant: Weitere Radtourenbeschreibungen

Laufstrecke in der Werbung

Erst vor kurzem habe ich die herrliche Laufstrecke zum Signal Hill in Kapstadt hier vorgestellt. Um so erfreuter war ich als ich heute morgen die Werbebeilage der Firma Intersport in der Zeitung sah und dabei die charakteristischen Merkmale der von mir vorgestellten Laufrunde in Kapstadt auf den Werbebildern wiedererkannte. Ist ja auch kein Wunder, wo sonst bietet sich so ein fantastisches Panorama mit Bergen und Bäumen, Meer und blauen Wolken und einer Metropole im Hintergrund. Kapstadt ist ja bekanntlich auch ein Hotspot der Werbefotografie und -filmerei. Wenn man durch die Stadt schlendert, kann man sehr häufig Filmsets und Fotoshootings beobachten und man ist immer wieder erstaunt mit wieviel Aufwand solche Produktionen betrieben werden.

Werbungbeilage der Firma Intersport am 2.5.2020 in der WAZ

Laufen in Kapstadt – Molteno Reservoir

Die City Bowl in Kapstadt hat aufgrund der Hanglage zum Tafelberg generell ein anspruchsvolles Profil zum Laufen und Walken. Eine sehr schöne Laufstrecke direkt in der City Bowl befindet sich am Molteno Reservoir. Hier treffen sich insbesondere am frühen Morgen, wenn die Sonne noch nicht so intensiv ist, zahlreiche Läufer und Walker, um hier ihre Runden zu drehen. Auch etwas unterhalb findet sich noch eine weitere markierte Laufrunde. Beide Strecken sind auf der Karte unten dargestellt und haben gemein, dass auf ihnen keine Steigungen zu bewältigen sind.

Molteno Reservoir

Oberhalb des De Waal Parks in Stadtteil Oranjezicht befindet sich ein idyllisches Wasser-Reservoir, das öffentlich zugänglich ist. Man muss sich lediglich am Eingang registrieren und darf sich dann auf dem Gelände bewegen. Die etwa 815m-Runde um das große Wasserbecken ist somit eine ideale, ebene Laufstrecke mitten in der Stadt. Man kann hier gemütlich und sicher seine Runden drehen, ohne dass man vom Autoverkehr gestört wird. Die Strecke bietet trotzdem eindrucksvolle Ausblicke auf die Stadt, den Lion’s Head und auf den Tafelberg.

Molteno Reservoir - Kapstadt mit Blick auf den Lion's Head
Molteno Reservoir – Kapstadt mit Blick auf den Lion’s Head

Die Joggingrunde rund um das Reservoir besteht aus einem ziemlich groben Asphalt, zum Teil mit kleinen Löchern. Man kann hier jedoch problemlos laufen. Wenn man auf der unteren Seite den etwas schattigeren bebaumten Parallelweg benutzt, ist der Untergrund dort ein etwas steiniger Schotterweg. Das Laufen von Runden um das Reservoir bietet die seltene Gelegenheit in der City Bowl eine angenehm flache Strecke zu nutzen. Die Strecke ist nur tagsüber zugänglich.

Das Gelände gehört dem Wasserwerk und das Reservoir wurde in der Zeit vom 1877-1881 erbaut. Es kann ca. 3 Mio. Kubikmeter Wasser fassen.

Laufrunde unterhalb des De Waal-Parks

Unterhalb des De Waal-Parks findet sich auf öffentlichem Gelände noch eine weitere, kleine aber schön abgrenzte Lauf- bzw. Walkingstrecke. Hier hat meine GPS-Vermessung eine Streckenlänge von etwa 440 Metern ergeben. Wer möchte, kann auch hier seine Runden drehen.

Foto - Park zwischen De Waal Park und Lower Molteno Reservoir
Laufbahn zwischen De Waal Park und Lower Molteno Reservoir

Vom RS1 via Ruhrtalradweg und Wasserroute zum RS1

Eine gut 25 km lange Schleife vom Radschnellweg RS1 in Mülheim Innenstadt zum RS1 in Mülheim-Heißen. Es geht über ein Teilstück des Ruhrtalradwegs bis kurz vor Essen Werden und dann über ein Teilstück der Essener Wasserroute zurück auf den RS1.

Eine Übersichtskarte und der GPS-Track zum Nachfahren befinden sich unten auf dieser Seite.

Manchmal werden Wege auch durch Baustellen oder ähnliches beeinträchtigt. Daher übernehme ich keine Garantie, dass die Strecke wie dargestellt vollständig jederzeit befahrbar ist. Es ist daher empfehlenswert, Kartenmaterial oder zumindest den unten angegebenen Link auf die entsprechende Google-Karte zu verwenden, um im Falle des Falles selbständig eine kurze Umfahrung zurück auf den richtigen Weg zu finden.

Start an der Camera Obscura in Mülheim

Foto Camera Obscura vom Radschnellweg RS1 Mülheim
Hier verlassen wir den Radschnellweg RS1

Wir verlassen den Radschnellweg RS1 in Höhe der Camera Obscura und folgen der ausgeschilderten Route des Ruhrtalradwegs (flussaufwärts). Direkt an dem alten Wasserturms fahren wir durch das kleine Tor auf das Müga-Geländes und halten uns dann rechts, um am Ringlokschuppen vorbeizufahren.
Anschließend geht es kleine Steigung hoch zum Europa Pavilion. Hinter den Hecken auf der rechten Seite befindet sich ein Segment der ehemaligen Berliner Mauer.

Im weiteren Verlauf fahren über die Brücke und folgen dem Radweg über den Fossilienweg. Nach etwa 1 km fahren wir leicht links auf die langgezogene Holzbrücke, um die Straße Kassenberg zu überqueren. Endlich werden wir hier ans Ruhrufer geführt. Wir folgen dem Weg weiter und haben bald die Ruhr auf unserer linken Seite. Der Weg knickt an einem Hundeplatz nach rechts ab und nach Passieren des Hundeplatzes geht es nach links weiter. Vorbei an den Sportplätzen erreichen wir bald eine Wiese und biegen hier nach links ab, fahren über die kleine Eisvögelbrücke (wenn man geduldig ist, kann man diese kleinen Vögel hier auch beobachten) und folgen dem Radweg. Es geht wieder entlang der Ruhr. Wir folgen dem ausgeschilderten Radweg.Es geht unter der Straße hindurch und wir landen auf dem Ruhrdeich. Wir folgen dem Weg bis zur Straße, überqueren diese, und setzen die Fahrt auf dem Radweg auf gegenüberliegenden Seite in den Ruhrauen bis zum Reiterhof fort. Am Reiterhof geht es zunächst rechts, dann kurz links und wieder rechts in Richtung Wald.

Weg in Richtung Reiterhof – Ruhrtalbrücke

Hier biegen wir nach links ab in Richtung Ruhrtalbrücke, unterqueren diese, und setzen die Fahrt auf der ruhigen Straße bis zur Mintarder Kirche fort. Wir überqueren die Straße und fahren auf dem gegenüberliegenden Radweg weiter in Richtung Kettwig. In Kettwig angekommen, nutzen die Brücke zur Überquerung der Ruhr. Unmittelbar hinter der Brücke biegen wir rechts in Richtung der alten Eisenbahnbrücke ab und fahren weiter am Ufer entlang in Richtung Essen-Werden.

Eisenbahnbrücke in Essen-Kettwig

Auf dem Uferradweg passieren wir unter anderem den alten etwas versteckt liegenden Kattenturm. Nach 4 Kilometern entlang der Ruhr (am Restaurant 12 Apostel) biegen wir links ab und folgen dem ausgeschilderten Radweg „Wasserroute“. Die Wasserroute ist an den entsprechend markierten Schilder erkennbar und häufig auch durch blau markierte Quadrate auf dem Boden. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Beschreibung war der Radweg leider nach über Kreuzung der Eisenbahnlinie durch eine Baustelle blockiert.

Startpunkt Wasserroute – oft wird der Weg durch solche blaue Quadrate markiert.

Es gibt eine ausgeschilderte Umleitung, leider führt diese den relativ steilen Schuirweg hinauf. Es ist etwas anstrengend, aber nach einiger Zeit haben wir es geschafft. Die Abzweigung auf die regulären Weg ist leider nicht ausgeschildert, daher biegen wir in die Straße Walleney nach rechts ab und kurz danach sofort wieder links. Auf der rechten Seite liegt übrigens die sehr interessante Sternwarte Walter Hohmann.
Doch wir folgen dem weiteren Verlauf der Walleneyer Straße bis wir bei der Essener Station des Deutschen Wetterdienst auskommen. Kurz danach treffen wir wieder auf eine Hauptstraße. Wir überqueren die Straße und folgen dem Radweg nach rechts. Nach etwa 350m führt ein kleiner Radweg links an Gärten vorbei bis zur der A52-Ausfahrt Essen Haarzopf. Wir überqueren die Straße an der Ampel und fahren weiter geradeaus bis zur nächsten Kreuzung. Dort passieren wir die Ampel, fahren aber direkt nach links weiter und folgen der ausgeschilderten Wasserroute.

Wetterradar – Deutscher Wetterdienst in Essen


Nach Überquerung der Autobahn sind es nur 200m und auf der linken Straßenseite beginnt ein neuer Radweg in den Wald hinein. Wir folgen weiter konsequent der ausgeschilderten Wasserroute.

Nach nach 2km geht es leicht nach rechts eine kleine Rampe herauf und wir wieder auf einen gut ausgebauten Radweg Grugatrasse der von Mülheim bis nach Essen Überruhr führt. Wir fahren hier links in Richtung des Mülheim Rhein Ruhr-Zentrums. Wir passieren das RRZ, unterqueren die A40 und nach weiteren 900m stoßen wir wieder auf die Frohnhauser Weg. Nach Überquerung der Straße und Weiterfahrt auf der gegenüberliegenden Seite treffen wir nach 300 Metern endlich wieder auf den Radschnellweg RS1.

Der Weg zurück in Richtung Mülheim Zentrum

Wer zurück zum Ausgangspunkt möchte, biegt hier einfach wieder nach links ab und fährt die ca. 6km zur Mülheimer Innenstadt.

Karte auf Google-Maps hier: RS1 – Ruhrtalradweg, Wasserroute – RS1

Link zu weiteren Fahrradtour-Empfehlungen

Gold-Qualle in Duisburg gesichtet

Während einer kleinen Radtour habe ich dieses herrlich goldene Quallen-Exemplar für meine Jellyfish-Expo entdeckt. Es scheint kein zufälliger Fleck zu sein, denn auch an einer anderen Stelle hatte ich später noch eine künstlerische goldene Verzierung entdeckt:

Quallenbild
Güldene Qualle auf dem Gehweg

Hier gibt es weitere Exemplare in der Jellyfish-Expo.

Radtour – Highlights des westlichen Ruhrgebiets

Vorbereitung

Diese etwas anspruchsvollere 73 km-Tour führt als Rundkurs zu den touristischen Highlights des westlichen Ruhrgebiets: Landschaftspark Nord, Gasometer Oberhausen, Bernepark und Tetraeder in Bottrop, Zeche Zollverein in Essen, den Radschnellweg RS1, Müga, den Duisburger Innenhafen und den Duisburger „Schimanski“-Stadtteil Ruhrort. Die Tour ist auch perfekt für als Ebike-Tour geeignet.

Eine Übersichtskarte und der GPS-Track zum Nachfahren befinden sich unten auf dieser Seite.

Da es eine Rundtour ist, kann man praktisch an jedem Punkt in die Route einsteigen. Die Strecke führt weitesgehend über Radwege durch das Grüne und am Wasser entlang, so dass nur minimaler Kontakt mit motorisierten Verkehrsmittel gegeben ist.

Für Tagestouristen, die ihre Fahrräder mit dem Auto mitbringen, würde ich zum Parken das CentrO in Oberhausen empfehlen, denn dort kann man auf der Promenade nach absolvierter Tour den Tag bei Speisen und Trank noch gemütlich Revue passieren lassen. Dort gibt es zahlreiche kostenlose Parkmöglichkeiten. Genauso gut könnte man sein Auto aber auch am Landschaftspark Nord, bei Zeche Zollverein oder am Duisburger Innenhafen (auch dort gibt es gute Gastronomie) abstellen.

In der Nähe des Startpunktes

Die folgende Beschreibung der Fahrradtour beginnt vom angenommenen Startpunkt am Radweg entlang des Rhein-Herne-Kanal in Höhe der gegenüber liegenden Marina am CentrO Oberhausen. Diesen Radweg erreicht man, wenn man vom CentrO kommend entweder die Kanalbrücke in Höhe des Gasometers oder die Tausendfüßler-Brücke in Höhe des Sealife Aquariums überquert. Es ist der untere der Radweg direkt am Kanal zu wählen (siehe auch Karte unten auf dieser Seite).

Manchmal werden Wege auch durch Baustellen oder ähnliches beeinträchtigt. Daher übernehme ich keine Garantie, dass die Strecke wie dargestellt vollständig jederzeit befahrbar ist. Es ist daher empfehlenswert Kartenmaterial oder zumindest den unten angegeben Link auf die entsprechende Google-Karte zu verwenden, um im Falle des Falles selbständig eine kurze Umfahrung zurück auf den richtigen Weg zu finden.

Streckenbeschreibung

Mit dem Gasometer im Rücken folgen wir dem Radweg zunächst entlang des Kanal in östlicher Richtung. Nach etwa drei Kilometern führt der Radweg für ein kurzes Stück zu einer Straße, wir folgen der Straße nach rechts und biegen nach etwa 200 Metern wieder rechts auf den Radweg, der uns weiter entlang des Kanalufers führt. Hier gibt es nach gut 50 Metern an dem unscheinbaren Rastplatz ein kleines Highlight. Einfach mal die Tafel an dem Findling lesen ;-). Nach etwa 1,5km endet die Strecke am Kanal und wir können nur nach links abbiegen, dort führt der Weg auf eine Straße, auf die wir nach rechts abbiegen und welche wir sofort nach Überquerung der kleinen Brücke nach links auf den Radweg auch wieder verlassen. Entlang der Berne erreichen wir dann nach etwa 600 Metern den Bernepark in Bottrop mit seinen außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten in Kanalröhren.

Hotelzimmer in der Röhre

Bernepark und Tetraeder

Der Bernepark verlassen wir an seinem Ausgang zur Emscher in Richtung der A42-Brücke, dort angekommen biegen wir links auf die Straße ab und folgen ihr für ein sehr kurzes Stück. Direkt nach Überquerung der Eisenbahnschienen halten wir uns bei der ersten Straße rechts und können dann auf der Straße für etwa 900m Ruhrpott Hinterhofcharme genießen. Entlang der Schrottplätze geht es zum nächsten Radweg. Am Ende der Straße biegen wir links auf den Radweg, der uns entlang eines Abwasserkanals in Richtung Tetraeder führt. Nachdem wir den Spielplatz passiert haben, geht es halb rechts hoch auf einen Radweg parallel zu einer Eisenbahnstrecke. Links sehen wir schon den Tetraeder hoch oben auf der Halde schweben und nach kurzer Strecke erreichen wir die Auffahrt zur Überquerung der Bahnstrecke. Anschließend geht es in einer etwas anstrengenderen Auffahrt im Kreisel die Halde hoch zum Tetraeder. Hier wartet ein phänomenaler Blick über das westliche Ruhrgebiet und eine abenteuerliche Begehung der Tetraederkonstruktion.

Tetraeder

Nach einer kleinen Pausen, geht es nun erst einmal entspannt bergab wieder zur Eisenbahnbrücke, Achtung das Bremsen nicht vergessen. Wir überqueren die Brücke wieder und biegen links ab. Folgen dem Radweg und ziehen am Alpinzentrum Bottrop vorbei. Wir durchqueren die sehr ansehnliche Zechensiedlung und Gartenstadt Welheim und überqueren die Brauckstraße an einer Fußgängampel. Auf der anderen Seite befindet sich das Lokal „Mitten im Pott“ von Fußball-Legende Willi „Ente“ Lippens („Ich danke Sie“).

Wir folgen der kleinen Straße über den anschließenden Radweg und biegen nach Überquerung der Boye rechts auf den Radweg ab. Diesem folgen wir bis wir wieder an einer Straße gegenüber dem Mathias Stinnes Stadium auskommen. Ab hier geht es für etwa 600m nach links entlang der Arenbergstrasse bis wir rechts in die II. Schockenhecke abbiegen. Nach etwa 300m geht es rechts in die Waldemey und dann sofort wieder links. Der Straße folgen wir auf unserem Weg parallel der Emscher. Kurz vor dem Obelisken halten wir uns rechts und folgen dem Weg auf die Emscherinsel. Nach etwa 800m können wir dann auch den Rhein-Herne-Kanal über die Kanalbrücke nach rechts überqueren. Wer Zeit und Lust hat kann an dieser Stelle übrigens auch noch den sehr schön angelegten Nordsternpark besuchen, dazu einfach noch etwa für 1km dem Kanalradweg folgen.

Ich gehe aber davon aus, dass wir die Kanalbrücke überqueren und dann dem Radweg leicht links in Richtung Essen Zeche Zollverein folgen. Hier geht es über eine perfekt ausgebaute ehemalige Bahnstrecke ruck-zuck zum Weltkulturerbe Zollverein. Auf dem Weg wird zeigt sich jedoch auch noch einiges an Ruhrpott-Idylle: Brieftaubenverein, Moscheen, Fördertürme, Triple Z, Kleingärten etc.bis

Zeche Zollverein

Von dem Gelände der Zeche Zollverein folgen wir dem ausgeschilderten Radweg in Richtung Essen Zentrum. Auch hier führt die Strecke überwiegend über Radwege oder sehr ruhige Straßen.

Zeche Zollverein

Am Viehofer Platz halten wir uns rechts und erreichen dann schon nach Strecke das neu angelegte Viertel, das uns auf den Radschnellweg RS1 führt. Der im Jahr 2017 eröffnete erste Teil des Radschnellweges RS1 zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen ist ein sehr gut ausgebauter Radweg, der schon heute die beiden Städte so gut wie kreuzungsfrei miteinander verbindet. Hier gibt es meine vollständige Beschreibung des RS1 mit seinen Highlights Krupp-Park, Mülheim Ruhrbania, Camera Obscura etc. Wir folgen dem Radweg einfach auf seiner aktuell vollständigen Strecke bis zur Hochschule Ruhr West in Mülheim.

Foto RS1 Radschnellweg Niederfeldsee
RS1 am Niederfeldsee

Am Ende des RS1 verlassen wir den Radweg nach links und für ein kurzes Stück der Duisburger Straße. Vorsicht der Radstreifen ist hier sehr eng und an der Unterführung etwas unübersichtlich. Etwa 250m nach der Unterführung biegen wir an der Ampel rechts ab und nach weiteren 150m überqueren wir die Straße nach links, um auf den Radweg zu gelangen. Wir folgen dem kurzen Weg für etwa 250m und biegen dann an der Straße rechts ab, nach weiteren 100m wieder links in auf den Radweg. Wir überqueren die Strasse und folgen dem weiteren kurzen Teilstück bevor wir auf der Lutherstrasse landen. Hier geht es links und wir folgen dem Straßenverlauf für zwei Kurven bevor die Straße rechts dem Radweg folgend verlassen. Auch hier sind es nur wieder 150m bevor wir auf der Ruhrorter Strasse auskommen. Es geht rechts herum weiter und wieder biegen wir nach nur 250m links in den Radweg ein. Wir folgen dem Weg dann nach rechts vorbei am Kletterzentrum in Richtung der Pferderennbahn Raffelberg. Auf die Straße treffend geht es nach rechts weiter. Hier geht es etwas aufwärts und nach 300m bietet sich auf der rechten Seite wieder ein Radweg, den wir nehmen. Diesem Weg folgend treffen wir schnell auf die Akazienallee in Höhe des Theaters an der Ruhr. Es geht nun kurz links und dann wieder rechts in die Platanenallee. Wir folgen der Straße und an deren vermeintlichen Ende stechen wir auf den beginnenden Radweg in den Wald.

Am Ende des Weges biegen wir links ab und folgen dem weiteren Weg. Für die Überquerung der Mülheimer Straße nutzen wir die Fußgängerbrücke und folgen anschließend nach rechts dem Weg in den Wald. Der Weg führt parallel zur Autobahn A3 bis zur markanten gelben Alten Zoobrücke. Wir nutzen die Brücke zum Überqueren der Autobahn und folgen der Straße vorbei am Duisburger Campus der Universität Essen-Duisburg. Nach etwa 900 Metern landen wir dann auf der Mülheimer Straße und biegen hier links ab. Wir folgen dem Radweg bis zum Duisburger Bahnhof, den wir – das Rad schiebend – durchqueren.

Vom Bahnhofsvorplatz geht es weiter die Friedrich-Wilhelm-Straße entlang, am U-Bahnhof Steinische Gasse vorbei, auf die Kasinostrasse. Nach 150m geht es rechts in die Beekstrasse. Dieser folgend treffen wir bald auf die Schwanenstrasse mit Sicht auf das Duisburger Rathaus. Wir überqueren die Straße und passieren das Rathaus auf der linken Seite in Richtung Duisburger Innenhafen. Diesen kann man kann verpassen, man muss sich im Zweifel nur links halten.

Der Hafenkanal wird direkt mittels der Fußgängerbrücke an der Marina überquert. Im weiteren Verlauf halten wir die Richtung bei, unterqueren die A40, fahren über die Kreisverkehr hinweg zum Ruhrdeich. Hier überqueren wir die Straße und fahren nach links auf den Radweg. Bereits nach 400m erreichen wir Ruhrschleuse und -wehr. Auch diese Nutzen wir zur Überquerung der Ruhr und biegen anschließend links auf den Radweg, halten und uns dann aber rechts, um in Richtung der Brücken zu gelangen. An den Brücken angekommen, geht es nach rechts weiter. Die Ruhrorter Straße überqueren wir an der Ampel in Höhe der Wache der Wasserschutzpolizei und folgen der Straße entlang des Hafenkanals. Wir passieren die Schifferbörse und auch die kleine Schimanski-Gasse. In diesem Stadtteil war der legendäre Tatort-Kommissar unterwegs. Wir nutzen die Fußgängerbrücke, um den Becken des Eisenbahnhafens zu überqueren. Wenig später nehmen wir linker Hand die Einfahrt zum Radweg auf dem Rheindamm.

Landschaftspark Duisburg Nord

Nach etwa 1,8km verlassen wir den Rheindamm kurz vor dem markanten Klinikbau nach rechts. An der Straße gibt es eine kurze Rechts-Links-Kombination und hinter der Unterführung geht es nach rechts auf Radweg. Eine kurze Steigung und dann nach links dem Weg etwa 1,5km entlang der Bahnstrecke bis zu seinem Ende folgen. Dort geht es kurz herunter, links unter der Unterführung durch, und dann sofort wieder links in die Möllershofstraße. Ihr folgend geht es nach 300m wieder links durch die Unterführung und dann nach rechts auf die Neanderstraße. Wir halten uns rechts und biegen die nächste Möglichkeit auf die Radstrecke ab. Wir folgen dem Weg für gut 1,2km. Nach Überquerung nehmen wir die Rampe und fahren auf der Emscherpromenade entlang der Alten Emscher in Richtung Landschaftspark Nord. An der Hamborner Straße angekommen (parallel zur A59) biegen wir nach links ab und nutzen die Rampe hinter der unterquerten Brücke auf der rechten Seite nach ca. 450m.

Renovierung eines Industriedenkmals

Wir folgen dem Weg und halten uns dabei jeweils möglichst links vorbei an dem kleinen Wäldchen mit dem idyllischen Biospähren-See mitten im ehemaligen Industriegebiet. Es geht in Richtung des alten Stahlwerks. Der Weg endet in der Umgebung des Windrads und wir biegen nach rechts ab. Vorbei an den alten, großen Lüfterblättern und unter den Brücken durch und dann nach links durch den Hochofen. Zwischen den beiden Hochöfen nach rechts zum Haupteingang des Landschaftsparks. Am Haupttor biegen wir kurz rechts ab und dann sofort wieder links auf den Highspeed-Fahrradweg Grüner Pfad.

Slinky Springs to Fame – Brücke

Der Grüne Pfad ist wieder ein nahezu perfekt ausgebauter Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse und führt uns im etwa 4,7km zur Emscher in Oberhausen. Vor der Emscherbrücke biegen wir rechts ab in Richtung Gasometer. Wir folgen dem Radweg, vorbei am RWO-Stadion und landen wieder am Radweg entlang des Rhein-Herne-Kanals. Wir folgen dem Radweg nach links in Richtung Gasometer. Auf dem Weg passieren wir auch noch die sehenswerte Slinky-Springs-To-Fame-Brücke. Hinter dem Gasometer erreichen wir dann in Kürze auch wieder unseren Ausgangspunkt.

Download: GPS-Track Highlights des westlichen Ruhrgebiets zum Nachfahren. Track in Google Maps öffen: Radtour – Ruhrpott-Highlights

Weitere Tourenbeschreibungen von mir gibt es hier: Fahrradtouren

RS1 Brücke in Essen wird gebaut

Mit Freude habe ich bei einer meiner Fahrradtouren Anfang April 2020 festgestellt, dass der Radschnellweg RS1 doch endlich noch eine Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard erhält. Die Ampelüberquerung ist bisher die einzige wirkliche Schwachstelle des ansonsten beispielhaften Radschnellwegs. Die Bauarbeiten haben offensichtlich schon begonnen und wenn man den gängigen Veröffentlichungen glauben kann, soll die Brücke schon 😉 Mitte 2021 für den Radverkehr freigegeben werden. Unglaublich wielange solche Projekte in Deutschland benötigen, aber man soll nicht klagen, denn schließlich wird hier eine wirkliche Lücke im Radweg sinnvoll geschlossen.

Bagger - Brückenbau RS1
RS1 – Baustelle am Berthold-Beitz-Boulevard zum Lückenschluss

Die Planung sieht eine etwa 80 Meter lange Stahlbrücke mit einer Breite von sechs Metern vor, aufgteilt in 4 Meter Fahrradweg und 2 Meter Fußweg. Die geplanten Kosten liegen wohl bei rund 3,1 Mio. Euro, wovon 80% vom Land NRW und der Rest vom Regionalverband Ruhr getragen werden.

Bagger - Brückenbau RS1
Brückenbau für den Radschnellweg

Auch interessant: Der Radschnellweg RS1

WiP – Kanarienvogel

Während meiner Radtour zur Zeche Zollverein habe ich in deren Umfeld mal wieder schöne Kandidaten für meine Wildtiere-im-Pott Serie entdeckt:

Kanarienvogel führt zur Zeche Zollverein

Offenbar ist dieser einer von acht übergroßen Vögeln, die als Wegweiser vom S-Bahnhof zur Zeche Zollverein dienen sollen. Die Idee stammt vom Architekten Axel Hummert aus Dortmund.