Heute im Rahmen des Rundgangs über den Bürgermarkt in der Mülheimer Altstadt in einem Hinterhof dieses große blaue Schaf entdeckt. Wieder ein Kandidat für die Serie Wildtiere im Ruhrgebiet.
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Meine Kunst im Folkwang Museum
Das hätte ich auch nicht gedacht, dass meine Kunstwerke es so schnell an die Wände des Folkwang Museums in Essen kommen. Heute war dort meine Premiere, yeah! Na ja, um es ein bisschen zu relativieren, ich habe an einem Tape-Workshop teilgenommen, der im Rahmen des Sommerfestes 2026 angeboten wurde. Und so habe ich spontan, die beiden folgenden Werke an der vorgegebenen Wand realisiert. Ob sie dort länger bestehen werden, würde ich bezweifeln. Aber zumindest habe ich sie hier als Foto verewigt.
Urban Trail Oberhausen – Industriekultur, Halden und grüne Oasen
Der Urban Trail Oberhausen erzählt auf gut elf Kilometern, was das Ruhrgebiet ausmacht – Schwerindustrie und urbane Oasen, Trümmer und Blütenpracht, Geschichte und Gegenwart.
Der UrbnTrl. Oberhausen unterscheidet sich von vielen klassischen Rundwanderungen: Es handelt sich um eine Punkt-zu-Punkt-Tour. Der Start liegt am Oberhausener Hauptbahnhof, das Ziel in der historischen Arbeitersiedlung Eisenheim. Das ist jedoch überhaupt kein Nachteil – im Gegenteil. Beide Punkte sind hervorragend mit Bus und Bahn verbunden (Haltestellen Oberhausen Hauptbahnhof und Oberhausen Eisenheim), sodass man nach der Wanderung bequem wieder zum Ausgangspunkt oder zum eigenen Fahrzeug zurückkehren kann.
Ein ungewöhnlicher Start am Hauptbahnhof
Schon der Beginn der Tour hält eine kleine Überraschung bereit. Bevor es überhaupt richtig losgeht, lohnt sich ein Abstecher zu den Gleisen 4 und 5. Hier befand sich einst der Postbahnanschluss des Hauptbahnhofs. Nach dem Rückbau entstand an dieser Stelle ein frei zugänglicher Museumsbahnsteig des LVR-Industriemuseums. Zwischen alten Schienenfahrzeugen und Relikten der Schwerindustrie bekommt man bereits einen ersten Eindruck von der industriellen Vergangenheit Oberhausens.
Durch den Haupteingang des Bahnhofs führt der Weg zunächst vorbei am Berliner Park in den blütenreichen Grillo Park. Von hier eröffnet sich einer der schönsten Blicke auf das Oberhausener Rathaus. Das markante Gebäude verbindet Elemente des Backsteinexpressionismus mit dem Stil des Neuen Bauens. Gemeinsam mit den großzügigen Freitreppen, Terrassen und dem Park bildet es eines der eindrucksvollsten städtebaulichen Ensembles der Stadt.
Vom Stadtzentrum ins Grüne
Vorbei am denkmalgeschützten Ebertbad und dem Theater Oberhausen nähert sich die Route zunächst der vielbefahrenen Mülheimer Straße (B223). Kaum ist diese überquert, verändert sich die Atmosphäre schlagartig. Der urbane Charakter weicht immer mehr grünen Wegen, kleinen Parks und Kleingartenanlagen.
Unterwegs passiert man die Oberhausener Feuerwache und erreicht den Brücktorpark. Dort stößt man auf ein Stück fast vergessener Industriegeschichte: die Henkelmannbrücke. Zur Mittagszeit ließen hier früher die Frauen der Stahlarbeiter das Essen in sogenannten Henkelmännern – typischen Blechbehältern – an Seilen zu ihren Männern hinab. Eine einfache, aber eindrucksvolle Geschichte aus der Zeit der Hochindustrie.
Monte Schlacko – der höchste Punkt Oberhausens
Durch eine typisch ruhrgebietliche Schrebergarten erreicht man schließlich die Knappenhalde. Im Volksmund trägt sie den treffenden Spitznamen „Monte Schlacko“. Mit 102 Metern über NHN und rund 55 Metern über dem umliegenden Gelände ist sie die höchste Erhebung Oberhausens.
Profi-Tipp: Der ausgeschilderte Urban Trail führt nicht bis ganz auf den Gipfel. Ich würde den kleinen Umweg jedoch unbedingt empfehlen. Die Halde wird von ein 15 Meter hohen Aussichtsturm gekrönt, von dem sich ein großartiger Rundumblick über das westliche Ruhrgebiet eröffnet. Bei klarer Sicht erkennt man unter anderem den Gasometer, das CentrO und zahlreiche weitere Halden. Man weiß ja, wie man später wieder auf den Trail zurückfindet.
Auch die Entstehung der Halde erzählt Ruhrgebietsgeschichte: Sie besteht aus Abraum der ehemaligen Zeche Oberhausen, Hochofenschlacke der Gutehoffnungshütte und Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg. Am Fuß der Halde lohnt außerdem ein Blick auf einige ungewöhnliche Kunstwerke, die unter Namen wie Industrietempel oder Eisenschaffende Industrie bekannt sind.
Auf den Spuren der Zeche Oberhausen
Von der Halde führt der Weg über das Gelände der ehemaligen Zeche Oberhausen. Das heutige Resonanzwerk war einst eine Werkstatt der Zeche, während das Hostel Veritas im früheren Pförtnerhaus untergebracht ist.
Anschließend folgt die Route der ehemaligen HOAG-Bahntrasse. Wo früher Güterzüge unterwegs waren, verläuft heute ein ruhiger Rad- und Wanderweg durch überraschend viel Grün. Entlang des renaturierten Läppkes Mühlenbachs erreicht man schließlich das Besucherzentrum Haus Ripshorst.
Das RVR-Besucherzentrum Haus Ripshorst ist der ideale Ort für eine Pause. Im historischen Gutshof, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, gibt es nicht nur Kaffee und Snacks, sondern auch eine Ausstellung zum Emscher Landschaftspark. Im Außenbereich locken Bauerngarten und ein Lehrbienenstand – perfekt um durchzuatmen, bevor die Tour weitergeht.
Zauberlehrling, Marina und Rhein-Herne-Kanal
Nur wenige Minuten später wartet eines der bekanntesten Fotomotive der Region: der tanzende Strommast „Zauberlehrling“ der Berliner Künstlergruppe inges idee. Der scheinbar zum Leben erwachte Hochspannungsstrommast gehört zu den ungewöhnlichsten Kunstwerken des Ruhrgebiets.
Von dort folgt der Urban Trail dem Rhein-Herne-Kanal bis zur Marina Oberhausen, dem gut frequentierten Yachthafen direkt am CentrO. Vorbei am Sea Life führt die markante Tausendfüßlerbrücke auf die andere Kanal- und Autobahnseite. Mit Blick auf den Gasometer gehört dieser Abschnitt zweifellos zu den schönsten der gesamten Wanderung.
OLGA-Park – Wo Klärbecken zu Fotomotiven werden
Anschließend gelangt man über das ehemalige Klärbecken der Zeche Osterfeld in den OLGA-Park. Der Weg mitten durch das riesige Becken bietet eine außergewöhnliche Perspektive und ist ein beliebtes Fotomotiv.
Der Park selbst entstand auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Osterfeld und verbindet Industriekultur mit großzügigen Grünflächen. Am gegenüberliegenden Eingang ist noch das Fördergerüst erhalten geblieben.
Profi-Tipp: Wer einen kleinen Umweg zum Fördergerüst investiert, wird mit einer einzigartigen Sichtachse auf den Gasometer belohnt. Zudem kann man die ehemalige Kohlenmischhalle mit ihrem markanten achteckigen Pyramidendach aus der Nähe betrachten.
Auch der 16 Meter hohe Aussichtsturm des Parks bietet noch einmal einen weiten Blick über Oberhausen.
Ziel: Die historische Siedlung Eisenheim
Nach dem Verlassen des OLGA-Parks führt der Weg zurück in bewohntes Stadtgebiet. Vorbei am Katholischen Jugendwerk und einer benachbarten Moschee erreicht man schließlich die Siedlung Eisenheim.
Sie gilt als älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets und war zugleich die erste Arbeitersiedlung Deutschlands, die vollständig unter Denkmalschutz gestellt wurde. Zahlreiche Informationstafeln erzählen ihre Geschichte. Zwischen den liebevoll restaurierten Häusern fühlt man sich fast wie auf einer kleinen Zeitreise in die Anfänge der Industrialisierung.
Ein besonderer Abschluss
Bevor die Wanderung an der Haltestelle Eisenheim endet, lohnt sich noch ein letzter kurzer Abstecher zur Ecke Eisenheimer Straße/Wesselkampstraße. Dort befindet sich der Blaue Turm der vielen Bücher mit dem Garten der Dichter, auch Tonino-Guerra-Park genannt.
Das außergewöhnliche Gebäude beherbergt die Bibliothek und Arbeitsräume des Autorenehepaars Roland und Janne Günter. Der Garten wurde vom Künstler Herman Prigann gestaltet und bildet einen ebenso ungewöhnlichen wie stimmungsvollen Abschluss dieser abwechslungsreichen Wanderung.
Fazit
Der Urban Trail Oberhausen ist keine Wanderung für Bergsteiger, sondern für Entdecker. Er zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig das Ruhrgebiet sein kann. Auf kaum einer anderen Wanderung wechseln sich Industriekultur, Halden, historische Arbeitersiedlungen, Parks, Bahntrassen, Kanäle und moderne Freizeitlandschaften so harmonisch ab. Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz der Tour aus. Im Vergleich zu den anderen Trails führt der Weg an wenigen Einkehrmöglichkeiten vorbei, es sei denn man baut noch einen kleinen Umweg zum Oberhausener CentrO ein, wo es wirklich alles gibt, was man sich wünschen könnte. Die gut 11 km haben wir sehr gut, inklusiver kleiner Umwege und einer Pause, in etwa 3 Stunden absolviert.
Wer Oberhausen einmal abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten entdecken möchte, findet hier eine Wanderung, die Geschichte, Natur und Strukturwandel auf besonders abwechslungsreiche Weise miteinander verbindet.
UrbnTrls. im Ruhrgebiet
Auf meiner üblichen Radtour von Mülheim in Richtung Rhein-Herne-Kanal entdeckte ich irgendwann Anfang März 2026 ein auffälliges gelbes und ein bißchen kryptisch wirkendes Schildchen mit einem stilisiert geschwungenem UT und dem Hinweis URBN TRLS.
Es war schnell zu erkennen, dass hier die Vokale weggelassen wurden und es sich dann zu Urban Trails erweitern sollte. Zuhause habe ich etwas recherchiert und recht schnell die Seite des Regionalverbands Ruhr bzw. Tourismus Ruhr ausfindig gemacht.
Dort werden die Wanderungen in städtischen Gebiet also beschrieben, inklusive herunterladbaren GPS-Daten, Links zu Komoot und einigen Fotos. Da sich die Tourenvorschläge recht interessant anhörten und auch zu vielen sehenswerten Attraktionen im Ruhrgebiet führen, habe ich dann kurzerhand beschlossen, diese Wanderungen ebenfalls in den bevorstehenden Wochen eine nach der anderen nachzulaufen.
Ich folgenden bzw. auf den detaillierten Tourenseiten stelle ich daher meine Eindrücke dar, so wie ich die Wanderungen im dicht besiedelten Ruhrgebiet erlebt habe. Vorweg: es sind wirklich sehr schöne Routen, die eine herrliche Kombination aus städtischen Ruhrgebietscharme, Industriekultur und den grünen und hügeligen Seite des Region zeigen. Die ruhrgebietstypischen Halden und Fördertürme dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.
Hier meine detaillierten Tourenberichte:
Die erste Tour war dann Anfang Mai 2026 der UrbnTrl. in Oberhausen.
Gefolgt von dem Urban Trail in Mülheim Ende Mai.
Den Urbn.Trl in Gelsenkirchen bin ich Anfang Juni gelaufen.
Nur wenige Tage bin ich dann in Dortmunds Sub.KulTour eingetaucht.
Anfang Juli 2026 wanderte ich den Urban Trail in Hagen.
Anfang August wurden dann die Wanderung von Herne nach Herten veröffentlicht, den ich auch unmittelbar angegangen bin, jedoch in umgekehrter Laufrichtung.
Der Urban Trail in Bochum sollte nur ein paar Tage später folgen.
Mitte August habe ich dann mit dem Duisburger Kunst.Weg den letzten der bis dahin veröffentlichten Trails absolviert.
Ich hatte mir dazu jeweils die GPS-Tracks heruntergeladen und auf mein Wandernavi übertragen, was sich als sehr nützlich herausgestellt hat, da die Markierungen nicht überall gleich zuverlässig bzw. in Mülheim zu meinem Wanderzeitpunkt noch gar nicht vorhanden waren. Daher würde ich sehr empfehlen eine elektronische Möglichkeit zur Routenüberprüfung in der Hinterhand zu haben, also entweder GPS-Track, Komoot oder einfach nur Google-Maps über die Webseite des RVR.
Generell kann man die Wege wohl in beide Richtungen gehen, jedenfalls ist mir bei meinen Wanderungen aufgefallen, dass – bei vorhandener Markierung – diese in beide Richtungen vorhanden war. Man kann sich also frei entscheiden,wo und in welche Richtung man sich vom startet.
Wer eine unabhängige Zweitmeinung zu den Trails haben möchte, kann ja auch einmal Wanderrattes Blog weiterlesen, sie haben auch bereits zu vielen der Urban Trails im Ruhrgebiet geschrieben.
Quallenalarm in Bochum
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen eröffnet: Das erwartet Besucher im neuen Freizeitpark am CentrO
Dieser Artikel ist keine bezahlte Werbung – sondern beschreibt die Eindrücke meines ersten Besuches des Eröffnungstag am 22.7.26.
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen hat am 22. Juli 2026 offiziell eröffnet. Nach einer kurzfristigen Verschiebung des ursprünglich geplanten Eröffnungstermins konnten die ersten Besucher heute endlich das neue Freizeit- und Ausflugsziel direkt am Westfield CentrO Oberhausen erkunden.
Das neue Erlebnis-Dorf ist das achte Karls Erlebnis-Dorf in Deutschland und gleichzeitig der erste Standort in einer Großstadt. Mit seiner Mischung aus Fahrgeschäften, Restaurants, Schaumanufakturen und einer großen Markthalle dürfte es sich schnell zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien im Ruhrgebiet entwickeln.
Große Besucherzahlen bereits am Eröffnungstag
Schon lange vor der offiziellen Öffnung der neuen Karls Manufakturen-Markthalle um 11:00 Uhr bildete sich eine mehrere hundert Meter lange Warteschlange. Zahlreiche Familien mit Kindern warteten geduldig auf den Startschuss, um das neue Erlebnis-Dorf als Erste zu entdecken.

Trotz der offiziellen Eröffnung waren auf dem Gelände noch letzte Arbeiten zu beobachten. Im Hintergrund standen weiterhin Handwerkerfahrzeuge, vereinzelt fuhren noch Bagger über das hintere Gelände und einige Bereiche waren auch noch nicht vollständig in Betrieb. So waren beispielsweise das Curryversum mit der Erdbeer-Bratwurst sowie das Kuddel-Muddel-Café am Eröffnungsvormittag noch nicht vollständig geöffnet.
Erster Bauabschnitt für rund 45 Millionen Euro
Nach Angaben des Betreibers umfasst der erste Bauabschnitt rund 46.000 Quadratmeter. Dafür wurden etwa 45 Millionen Euro investiert.
Die unmittelbare Anbindung an das Westfield CentrO Oberhausen, eines der größten Einkaufs- und Freizeitzentren Deutschlands, macht den neuen Standort besonders attraktiv. Shopping und Freizeit lassen sich hier künftig ideal miteinander verbinden.
Liebevoll gestaltete Erlebniswelt rund um Erdbeeren, Bauernhof und Handwerk
Schon beim Betreten des Geländes fällt die aufwendige Gestaltung auf. Das gesamte Erlebnis-Dorf ist mit viel Liebe zum Detail dekoriert und verbindet die Themen Erdbeeren, Bauernhof, Landwirtschaft und traditionelles Handwerk.
Ein echter Blickfang befindet sich in der großen Manufakturen-Markthalle. Dort steht nach Angaben von Karls vermutlich die größte Kaffeekannen-Sammlung der Welt. Laut Informationstafel umfasst die Ausstellung inzwischen mehr als 23.000 Kaffeekannen und dürfte damit einzigartig sein.
Diese Attraktionen bietet Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen
Vor allem Familien mit Kindern finden zahlreiche Attraktionen. Zu den Highlights gehören unter anderem:
- Erdbeer-Wendelrutsche
- Stabmixer-Freifallturm
- Pipi-Kaka-Land
- Go-Karts
- Bumper Cars
- Wasserspielplatz
- kostenfreies Indoor-Tobeland
- Erdbeer-Döner
Eine besondere Idee ist die Maisscheune. Statt eines klassischen Bällebades können Kinder hier durch unzählige Maiskörner wühlen und spielen – ein außergewöhnliches Erlebnis, das man so nur selten findet.
Schaumanufakturen bieten spannende Einblicke
Zu den beliebtesten Bereichen dürften die gläsernen Schaumanufakturen gehören. Besucher können hier live beobachten, wie bunte Bonbons, frisches Popcorn und weitere Leckereien hergestellt werden. Ebenso gibt es eine Kreativwerkstatt, in der man selbst aktiv werden kann. Ich habe zum Beispiel zu bemalende Keramik entdeckt.
Besonders beliebt ist außerdem die Marmeladenküche. Dort wird täglich frische Erdbeermarmelade aus originalen Karls-Erdbeeren direkt vor den Augen der Besucher gekocht.
Karlchen sorgt täglich für Unterhaltung
Das Karls-Maskottchen Karlchen gehört selbstverständlich ebenfalls zum neuen Standort. Mehrmals täglich finden Shows und Mitmachaktionen statt, bei denen insbesondere Kinder auf ihre Kosten kommen.
Eintritt kostenlos – Fahrgeschäfte separat buchbar
Der Eintritt in das Erlebnis-Dorf ist derzeit kostenlos. Für die Fahrgeschäfte und Erlebnisse ist jedoch zu zahlen. Dafür stehen überall auf dem Gelände Zahlautomaten bereit. Es gibt jedoch auch Tageskarten und Jahreskarten wählen, welche aus meiner Sicht den meisten Nutzen bringen und angemessen bepreist sind.
Ein Vorteil der Jahreskarten: Sie gelten nicht nur in Oberhausen, sondern können auch in allen anderen Karls Erlebnis-Dörfern genutzt werden.
Preise in den Restaurants
Auch gastronomisch setzt Karls auf eine Mischung aus klassischen Gerichten und kreativen Erdbeer-Spezialitäten.
Die Preise bewegen sich auf einem Niveau, das mittlerweile in vielen Freizeitparks oder Ausflugslokalen üblich ist. Beispiele (Stand: Juli 2026):
- Erdbeer-Döner: 9,50 Euro
- Currywurst-Menü: 8,40 Euro
- Kringelpommes: 3,90 Euro
- Cappuccino: 3,50 Euro
Fazit: Eine Bereicherung für Oberhausen
Auch wenn am Eröffnungstag noch kleinere Restarbeiten liefen und einzelne Bereiche noch nicht vollständig geöffnet waren, hinterlässt Karls Erlebnis-Dorf bereits einen sehr positiven Eindruck.
Die Mischung aus Fahrgeschäften, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten, Schaumanufakturen und der liebevoll gestalteten Themenwelt macht das Erlebnis-Dorf zu einem attraktiven Ausflugsziel für das gesamte Ruhrgebiet. Familien mit Kindern finden hier zahlreiche Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, während Erwachsene gemütlich durch die große Markthalle schlendern, regionale Spezialitäten entdecken oder den Handwerkern in den Schaumanufakturen bei der Arbeit zusehen können.
Mein Eindruck: Mit Karls Erlebnis-Dorf hat Oberhausen eine außergewöhnliche neue Attraktion erhalten, die das Freizeitangebot der Stadt sinnvoll erweitert. Das Konzept aus Freizeitpark, Bauernhof-Atmosphäre, Manufakturen und Gastronomie ist stimmig umgesetzt und dürfte Besucher weit über das Ruhrgebiet hinaus anziehen.
Link: Karls Erlebnis-Dorf
Kanufahrt von Essen-Werden über Kettwig nach Mülheim an der Ruhr
Eine malerische Flusslandschaft, historische Orte und eine ruhige Atmosphäre – all das erwartet Kanufahrer, die sich auf eine abenteuerliche Tour von Essen-Werden über Kettwig nach Mülheim an der Ruhr begeben. Die Route entlang der Ruhr bietet sowohl Naturliebhabern als auch Kulturinteressierten eine einzigartige Möglichkeit, die grüne Seite des Ruhrgebiets vom Wasser aus zu erkunden.
Diese Tour ist eine Flußtour – point-to-point, das heißt man muss sich Gedanken machen, wie man ggf. zurück zum Ausgangspunkt kommt, wenn man dort beispielsweise sein Auto geparkt hat. Bei meiner Fahrt bin ich mit dem Luftkajak unterwegs gewesen und bin problemlos mit der S-Bahn vom Essener Hauptbahnhof zum Bahnhof Essen Werden gefahren. Von dort war es nur noch ein kurzer Fußweg zur Einsetzstelle an der Ruhr. Am Ende war es noch ca. 15 Minuten Fußweg vom der Aussetzstelle zurück zur Straßenbahn, die mich dann zurück zum Mülheimer Bahnhof gebracht hat.
Der Ausgangspunkt unserer Kanufahrt liegt im Essener Stadtteil Werden, der für seine historische Altstadt und die Stiftskirche St. Ludgerus bekannt ist. Nachdem wir das Kajak startklar gemacht haben und uns in die Ruhr eingelassen haben, beginnt unsere Reise flussabwärts in Richtung Kettwig.
Die Ruhr schlängelt sich durch eine idyllische Landschaft mit bewaldeten Ufern, Wiesen und kleinen Inseln. Das ruhige Gewässer bietet ideale Bedingungen für eine entspannte Kanutour. Während wir uns auf dem Wasser fortbewegen, werden wir von der sanften Strömung mitgetragen und können die beeindruckende Naturkulisse genießen.
Nach einiger Zeit passieren wir eine alte Eisenbahnbrücke und erreichen Kettwig, einen charmanten Stadtteil Essens am Flussufer. Die historische Altstadt von Kettwig ist geprägt von Fachwerkhäusern, engen Gassen und einem malerischen Marktplatz. Hier lohnt es sich durchaus, eine Pause einzulegen und die Atmosphäre des Ortes zu genießen. Man kann durch die verwinkelten Straßen schlendern, lokale Geschäfte erkunden oder in einem der gemütlichen Cafés am Flussufer eine Tasse Kaffee trinken.
In Kettwig ist ein Umtragen des Kajak erforderlich. Hierzu befinden sich auf der linken Seite vor dem Stauwehr Aus- und Einsetzstellen. Die auf dem Land zurückzulegende Entfernung beträgt geschätzte 200 Meter.
Gestärkt setzen wir unsere Kanufahrt fort und lassen Kettwig hinter uns. Die Ruhr führt uns nun weiter Richtung Mülheim an der Ruhr. Auf dem Weg dorthin passieren wir grüne Wiesen, die ikonische Mintarder Ruhrtalbrücke (die längste Stahlbrücke Deutschlands), und genießen ganz nebenbei die Natur ein. Vögel zwitschern in den Bäumen, und mit etwas Glück können wir die flinken – aber scheuen – Eisvögel entdecken, die immer mal wieder über der Wasseroberfläche flitzen. Oder man beobachtet einen der zahlreichen Graureiher, die am Ufer auf Beute lauern.
Mülheim an der Ruhr erwartet uns schließlich mit seiner einladenden Uferpromenade und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang des Flusses.
Die Kanufahrt von Essen-Werden über Kettwig nach Mülheim an der Ruhr ist nicht nur ein Naturerlebnis, sondern bietet auch eine spannende Perspektive auf die Geschichte und Kultur des Ruhrgebiets. Die Ruhr war einst ein bedeutender Industriefluss, der den Transport von Kohle und anderen Gütern ermöglichte. Heute ist sie renaturiert und bietet eine lebendige Wasserstraße für Freizeitaktivitäten wie Kanufahren.
Während unserer Fahrt haben wir die Möglichkeit, die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets zu reflektieren und die Transformation zur grünen Region zu erleben. Die Flusslandschaft hat sich erholt, und entlang der Ufer finden sich immer mehr Naherholungsgebiete, Radwege und Spazierpfade.
Es ist ratsam, die Kanutour im Voraus zu planen und sicherzustellen, dass man über die erforderliche Ausrüstung verfügt.
Während der Kanufahrt sollten wir auch die Umwelt respektieren und darauf achten, dass wir keinen Müll hinterlassen. Die Ruhr und ihre Ufer sind ein wertvolles Ökosystem, das geschützt werden sollte, um zukünftigen Generationen die Möglichkeit zu geben, die Schönheit dieses Flusses zu genießen.
Eine Kanufahrt von Essen-Werden über Kettwig nach Mülheim an der Ruhr ist eine unvergessliche Reise durch die Natur und Kultur des Ruhrgebiets. Es ist eine Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen, die Seele baumeln zu lassen und die vielfältigen Facetten dieser faszinierenden Region zu entdecken. Ob man ein Naturliebhaber, ein Geschichtsinteressierter oder einfach nur auf der Suche nach Abenteuer ist – diese Kanutour hat für jeden etwas zu bieten. Also nehmen Sie Ihre Paddel in die Hand, steigen Sie in ein Kanu und lassen Sie sich von der Ruhr verzaubern.
Quallen in Bochum
Heute im Bochumer Tierpark mal wieder ein paar Quallen für die Jellyfish-Expo entdeckt, natürlich in der Umgebung der Seehunde:

Radtour – Highlights des westlichen Ruhrgebiets
Vorbereitung
Diese etwas anspruchsvollere 73 km-Tour führt als Rundkurs zu den touristischen Highlights des westlichen Ruhrgebiets: Landschaftspark Nord, Gasometer Oberhausen, Bernepark und Tetraeder in Bottrop, Zeche Zollverein in Essen, den Radschnellweg RS1, Müga, den Duisburger Innenhafen und den Duisburger „Schimanski“-Stadtteil Ruhrort. Die Tour ist auch perfekt für als Ebike-Tour geeignet.
Eine Übersichtskarte und der GPS-Track zum Nachfahren befinden sich unten auf dieser Seite.
Da es eine Rundtour ist, kann man praktisch an jedem Punkt in die Route einsteigen. Die Strecke führt weitesgehend über Radwege durch das Grüne und am Wasser entlang, so dass nur minimaler Kontakt mit motorisierten Verkehrsmittel gegeben ist.
Für Tagestouristen, die ihre Fahrräder mit dem Auto mitbringen, würde ich zum Parken das CentrO in Oberhausen empfehlen, denn dort kann man auf der Promenade nach absolvierter Tour den Tag bei Speisen und Trank noch gemütlich Revue passieren lassen. Dort gibt es zahlreiche kostenlose Parkmöglichkeiten. Genauso gut könnte man sein Auto aber auch am Landschaftspark Nord, bei Zeche Zollverein oder am Duisburger Innenhafen (auch dort gibt es gute Gastronomie) abstellen.

Die folgende Beschreibung der Fahrradtour beginnt vom angenommenen Startpunkt am Radweg entlang des Rhein-Herne-Kanal in Höhe der gegenüber liegenden Marina am CentrO Oberhausen. Diesen Radweg erreicht man, wenn man vom CentrO kommend entweder die Kanalbrücke in Höhe des Gasometers oder die Tausendfüßler-Brücke in Höhe des Sealife Aquariums überquert. Es ist der untere der Radweg direkt am Kanal zu wählen (siehe auch Karte unten auf dieser Seite).
Manchmal werden Wege auch durch Baustellen oder ähnliches beeinträchtigt. Daher übernehme ich keine Garantie, dass die Strecke wie dargestellt vollständig jederzeit befahrbar ist. Es ist daher empfehlenswert Kartenmaterial oder zumindest den unten angegeben Link auf die entsprechende Google-Karte zu verwenden, um im Falle des Falles selbständig eine kurze Umfahrung zurück auf den richtigen Weg zu finden.
Streckenbeschreibung
Mit dem Gasometer im Rücken folgen wir dem Radweg zunächst entlang des Kanal in östlicher Richtung. Nach etwa drei Kilometern führt der Radweg für ein kurzes Stück zu einer Straße, wir folgen der Straße nach rechts und biegen nach etwa 200 Metern wieder rechts auf den Radweg, der uns weiter entlang des Kanalufers führt. Hier gibt es nach gut 50 Metern an dem unscheinbaren Rastplatz ein kleines Highlight. Einfach mal die Tafel an dem Findling lesen ;-). Nach etwa 1,5km endet die Strecke am Kanal und wir können nur nach links abbiegen, dort führt der Weg auf eine Straße, auf die wir nach rechts abbiegen und welche wir sofort nach Überquerung der kleinen Brücke nach links auf den Radweg auch wieder verlassen. Entlang der Berne erreichen wir dann nach etwa 600 Metern den Bernepark in Bottrop mit seinen außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten in Kanalröhren.

Bernepark und Tetraeder
Der Bernepark verlassen wir an seinem Ausgang zur Emscher in Richtung der A42-Brücke, dort angekommen biegen wir links auf die Straße ab und folgen ihr für ein sehr kurzes Stück. Direkt nach Überquerung der Eisenbahnschienen halten wir uns bei der ersten Straße rechts und können dann auf der Straße für etwa 900m Ruhrpott Hinterhofcharme genießen. Entlang der Schrottplätze geht es zum nächsten Radweg. Am Ende der Straße biegen wir links auf den Radweg, der uns entlang eines Abwasserkanals in Richtung Tetraeder führt. Nachdem wir den Spielplatz passiert haben, geht es halb rechts hoch auf einen Radweg parallel zu einer Eisenbahnstrecke. Links sehen wir schon den Tetraeder hoch oben auf der Halde schweben und nach kurzer Strecke erreichen wir die Auffahrt zur Überquerung der Bahnstrecke. Anschließend geht es in einer etwas anstrengenderen Auffahrt im Kreisel die Halde hoch zum Tetraeder. Hier wartet ein phänomenaler Blick über das westliche Ruhrgebiet und eine abenteuerliche Begehung der Tetraederkonstruktion.

Nach einer kleinen Pausen, geht es nun erst einmal entspannt bergab wieder zur Eisenbahnbrücke, Achtung das Bremsen nicht vergessen. Wir überqueren die Brücke wieder und biegen links ab. Folgen dem Radweg und ziehen am Alpinzentrum Bottrop vorbei. Wir durchqueren die sehr ansehnliche Zechensiedlung und Gartenstadt Welheim und überqueren die Brauckstraße an einer Fußgängampel. Auf der anderen Seite befindet sich das Lokal „Mitten im Pott“ von Fußball-Legende Willi „Ente“ Lippens („Ich danke Sie“).
Wir folgen der kleinen Straße über den anschließenden Radweg und biegen nach Überquerung der Boye rechts auf den Radweg ab. Diesem folgen wir bis wir wieder an einer Straße gegenüber dem Mathias Stinnes Stadium auskommen. Ab hier geht es für etwa 600m nach links entlang der Arenbergstrasse bis wir rechts in die II. Schockenhecke abbiegen. Nach etwa 300m geht es rechts in die Waldemey und dann sofort wieder links. Der Straße folgen wir auf unserem Weg parallel der Emscher. Kurz vor dem Obelisken halten wir uns rechts und folgen dem Weg auf die Emscherinsel. Nach etwa 800m können wir dann auch den Rhein-Herne-Kanal über die Kanalbrücke nach rechts überqueren. Wer Zeit und Lust hat kann an dieser Stelle übrigens auch noch den sehr schön angelegten Nordsternpark besuchen, dazu einfach noch etwa für 1km dem Kanalradweg folgen.
Ich gehe aber davon aus, dass wir die Kanalbrücke überqueren und dann dem Radweg leicht links in Richtung Essen Zeche Zollverein folgen. Hier geht es über eine perfekt ausgebaute ehemalige Bahnstrecke ruck-zuck zum Weltkulturerbe Zollverein. Auf dem Weg wird zeigt sich jedoch auch noch einiges an Ruhrpott-Idylle: Brieftaubenverein, Moscheen, Fördertürme, Triple Z, Kleingärten etc.bis
Zeche Zollverein
Von dem Gelände der Zeche Zollverein folgen wir dem ausgeschilderten Radweg in Richtung Essen Zentrum. Auch hier führt die Strecke überwiegend über Radwege oder sehr ruhige Straßen.

Am Viehofer Platz halten wir uns rechts und erreichen dann schon nach Strecke das neu angelegte Viertel, das uns auf den Radschnellweg RS1 führt. Der im Jahr 2017 eröffnete erste Teil des Radschnellweges RS1 zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen ist ein sehr gut ausgebauter Radweg, der schon heute die beiden Städte so gut wie kreuzungsfrei miteinander verbindet. Hier gibt es meine vollständige Beschreibung des RS1 mit seinen Highlights Krupp-Park, Mülheim Ruhrbania, Camera Obscura etc. Wir folgen dem Radweg einfach auf seiner aktuell vollständigen Strecke bis zur Hochschule Ruhr West in Mülheim.

Am Ende des RS1 verlassen wir den Radweg nach links und für ein kurzes Stück der Duisburger Straße. Vorsicht der Radstreifen ist hier sehr eng und an der Unterführung etwas unübersichtlich. Etwa 250m nach der Unterführung biegen wir an der Ampel rechts ab und nach weiteren 150m überqueren wir die Straße nach links, um auf den Radweg zu gelangen. Wir folgen dem kurzen Weg für etwa 250m und biegen dann an der Straße rechts ab, nach weiteren 100m wieder links in auf den Radweg. Wir überqueren die Strasse und folgen dem weiteren kurzen Teilstück bevor wir auf der Lutherstrasse landen. Hier geht es links und wir folgen dem Straßenverlauf für zwei Kurven bevor die Straße rechts dem Radweg folgend verlassen. Auch hier sind es nur wieder 150m bevor wir auf der Ruhrorter Strasse auskommen. Es geht rechts herum weiter und wieder biegen wir nach nur 250m links in den Radweg ein. Wir folgen dem Weg dann nach rechts vorbei am Kletterzentrum in Richtung der Pferderennbahn Raffelberg. Auf die Straße treffend geht es nach rechts weiter. Hier geht es etwas aufwärts und nach 300m bietet sich auf der rechten Seite wieder ein Radweg, den wir nehmen. Diesem Weg folgend treffen wir schnell auf die Akazienallee in Höhe des Theaters an der Ruhr. Es geht nun kurz links und dann wieder rechts in die Platanenallee. Wir folgen der Straße und an deren vermeintlichen Ende stechen wir auf den beginnenden Radweg in den Wald.
Am Ende des Weges biegen wir links ab und folgen dem weiteren Weg. Für die Überquerung der Mülheimer Straße nutzen wir die Fußgängerbrücke und folgen anschließend nach rechts dem Weg in den Wald. Der Weg führt parallel zur Autobahn A3 bis zur markanten gelben Alten Zoobrücke. Wir nutzen die Brücke zum Überqueren der Autobahn und folgen der Straße vorbei am Duisburger Campus der Universität Essen-Duisburg. Nach etwa 900 Metern landen wir dann auf der Mülheimer Straße und biegen hier links ab. Wir folgen dem Radweg bis zum Duisburger Bahnhof, den wir – das Rad schiebend – durchqueren.
Vom Bahnhofsvorplatz geht es weiter die Friedrich-Wilhelm-Straße entlang, am U-Bahnhof Steinische Gasse vorbei, auf die Kasinostrasse. Nach 150m geht es rechts in die Beekstrasse. Dieser folgend treffen wir bald auf die Schwanenstrasse mit Sicht auf das Duisburger Rathaus. Wir überqueren die Straße und passieren das Rathaus auf der linken Seite in Richtung Duisburger Innenhafen. Diesen kann man kann verpassen, man muss sich im Zweifel nur links halten.
Der Hafenkanal wird direkt mittels der Fußgängerbrücke an der Marina überquert. Im weiteren Verlauf halten wir die Richtung bei, unterqueren die A40, fahren über die Kreisverkehr hinweg zum Ruhrdeich. Hier überqueren wir die Straße und fahren nach links auf den Radweg. Bereits nach 400m erreichen wir Ruhrschleuse und -wehr. Auch diese Nutzen wir zur Überquerung der Ruhr und biegen anschließend links auf den Radweg, halten und uns dann aber rechts, um in Richtung der Brücken zu gelangen. An den Brücken angekommen, geht es nach rechts weiter. Die Ruhrorter Straße überqueren wir an der Ampel in Höhe der Wache der Wasserschutzpolizei und folgen der Straße entlang des Hafenkanals. Wir passieren die Schifferbörse und auch die kleine Schimanski-Gasse. In diesem Stadtteil war der legendäre Tatort-Kommissar unterwegs. Wir nutzen die Fußgängerbrücke, um den Becken des Eisenbahnhafens zu überqueren. Wenig später nehmen wir linker Hand die Einfahrt zum Radweg auf dem Rheindamm.
Landschaftspark Duisburg Nord
Nach etwa 1,8km verlassen wir den Rheindamm kurz vor dem markanten Klinikbau nach rechts. An der Straße gibt es eine kurze Rechts-Links-Kombination und hinter der Unterführung geht es nach rechts auf Radweg. Eine kurze Steigung und dann nach links dem Weg etwa 1,5km entlang der Bahnstrecke bis zu seinem Ende folgen. Dort geht es kurz herunter, links unter der Unterführung durch, und dann sofort wieder links in die Möllershofstraße. Ihr folgend geht es nach 300m wieder links durch die Unterführung und dann nach rechts auf die Neanderstraße. Wir halten uns rechts und biegen die nächste Möglichkeit auf die Radstrecke ab. Wir folgen dem Weg für gut 1,2km. Nach Überquerung nehmen wir die Rampe und fahren auf der Emscherpromenade entlang der Alten Emscher in Richtung Landschaftspark Nord. An der Hamborner Straße angekommen (parallel zur A59) biegen wir nach links ab und nutzen die Rampe hinter der unterquerten Brücke auf der rechten Seite nach ca. 450m.

Wir folgen dem Weg und halten uns dabei jeweils möglichst links vorbei an dem kleinen Wäldchen mit dem idyllischen Biospähren-See mitten im ehemaligen Industriegebiet. Es geht in Richtung des alten Stahlwerks. Der Weg endet in der Umgebung des Windrads und wir biegen nach rechts ab. Vorbei an den alten, großen Lüfterblättern und unter den Brücken durch und dann nach links durch den Hochofen. Zwischen den beiden Hochöfen nach rechts zum Haupteingang des Landschaftsparks. Am Haupttor biegen wir kurz rechts ab und dann sofort wieder links auf den Highspeed-Fahrradweg Grüner Pfad.

Der Grüne Pfad ist wieder ein nahezu perfekt ausgebauter Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse und führt uns im etwa 4,7km zur Emscher in Oberhausen. Vor der Emscherbrücke biegen wir rechts ab in Richtung Gasometer. Wir folgen dem Radweg, vorbei am RWO-Stadion und landen wieder am Radweg entlang des Rhein-Herne-Kanals. Wir folgen dem Radweg nach links in Richtung Gasometer. Auf dem Weg passieren wir auch noch die sehenswerte Slinky-Springs-To-Fame-Brücke. Hinter dem Gasometer erreichen wir dann in Kürze auch wieder unseren Ausgangspunkt.
Download: GPS-Track Highlights des westlichen Ruhrgebiets zum Nachfahren. Track in Google Maps öffen: Radtour – Ruhrpott-Highlights
Weitere Tourenbeschreibungen von mir gibt es hier: Fahrradtouren
Ausbau Ruhrtalradweg zwischen Mülheim und Oberhausen

Gestern ist mir beim Laufen aufgefallen, dass der bekannte Ruhrtal-Radweg an einer unübersichtlichen Stelle endlich ausgebaut und die Streckenführung somit einfacher und dann auch tatsächlich entlang der Ruhr weitergehen wird. Schon oft waren mir kurz vor der Ruhrbrücke in Mülheim-Stryrum bepackte Radfahrer aufgefallen, denen der weitere Verlauf des Ruhrtalradwegs offensichtlich unklar war. Häufig sind sie dann sogar über die Ruhrbrücke gefahren, um ihr Ziel das Rheinorange zu erreichen. Damit haben sich jedoch um einen der schöneren Teile der Strecke gebracht, denn eigentlich geht es zum Finale noch einmal durch eine schöne weitläufige Ruhraue und an den Zugang zum Rhein-Herne-Kanal. Dort kann man häufig auch noch große Binnenschiffe bewundern.

In Zukunft soll der Weg jedoch einfacher werden und die Bauarbeiten dazu sind im vollen Gange. Dann geht endlich vom Autoverkehr getrennt über Radwege direkt unter der A-40-Ruhrbrücke entlang zum Ruhrdeich in Oberhausen Alstaden. Von dort weiter zur Mündung in den Rhein.




























