Auf meiner üblichen Radtour von Mülheim in Richtung Rhein-Herne-Kanal entdeckte ich irgendwann Anfang März 2026 ein auffälliges gelbes und ein bißchen kryptisch wirkendes Schildchen mit einem stilisiert geschwungenem UT und dem Hinweis URBN TRLS.
Es war schnell zu erkennen, dass hier die Vokale weggelassen wurden und es sich dann zu Urban Trails erweitern sollte. Zuhause habe ich etwas recherchiert und recht schnell die Seite des Regionalverbands Ruhr bzw. Tourismus Ruhr ausfindig gemacht.
Dort werden die Wanderungen in städtischen Gebiet also beschrieben, inklusive herunterladbaren GPS-Daten, Links zu Komoot und einigen Fotos. Da sich die Tourenvorschläge recht interessant anhörten und auch zu vielen sehenswerten Attraktionen im Ruhrgebiet führen, habe ich dann kurzerhand beschlossen, diese Wanderungen ebenfalls in den bevorstehenden Wochen eine nach der anderen nachzulaufen.
Ich folgenden bzw. auf den detaillierten Tourenseiten stelle ich daher meine Eindrücke dar, so wie ich die Wanderungen im dicht besiedelten Ruhrgebiet erlebt habe. Vorweg: es sind wirklich sehr schöne Routen, die eine herrliche Kombination aus städtischen Ruhrgebietscharme, Industriekultur und den grünen und hügeligen Seite des Region zeigen. Die ruhrgebietstypischen Halden und Fördertürme dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.
Hier meine detaillierten Tourenberichte:
Die erste Tour war dann Anfang Mai 2026 der UrbnTrl. in Oberhausen.
Gefolgt von Mülheim Ende Mai.
Den Urbn.Trl in Gelsenkirchen bin ich Anfang Juni gelaufen.
Nur wenige Tage später dann die städtische Wanderung in Dortmund.
Den bis dahin letzten aus der aktuellen Reihe in Hagen Anfang Juli.
Anfang August wurden dann Herne->Herten veröffentlicht, den ich auch unmittelbar angegeganen bin.
Bochum sollte nur ein paar Tage später folgen.
Ich hatte mir dazu jeweils die GPS-Tracks heruntengeladen und auf mein Wandernavi übertragen, was sich als sehr nützlich herausgestellt hat, da die Markierungen nicht überall gleich zuverlässig bzw. in Mülheim zu meinem Wanderzeitpunkt noch gar nicht vorhanden waren. Daher würde ich sehr empfehlen eine elektronische Möglichkeit zur Routenüberprüfung in der Hinterhand zu haben, also entweder GPS-Track, Komoot oder einfach nur Google-Maps über die Webseite des RVR.
Generell kann man die Wege wohl in beide Richtungen gehen, jedenfalls ist mir bei meinen Wanderungen aufgefallen, dass – bei vorhandener Markierung – diese in beide Richtungen vorhanden war. Man kann sich also frei entscheiden,wo und in welche Richtung man sich vom startet.

