Manchmal sind die guten Dinge so nah. In den letzten Tagen habe ich zwei Quallen Graffiti mitten im Ruhrgebiet entdeckt. Diese schöne Feuerqualle auf dem Boden des Radschnellwegs RS1 an der Stadtgrenze zwischen Essen und Mülheim kurz vor dem Tunnel:
In Essen Rüttenscheid habe ich dann noch diese schönen Prachtexemplare von Quallen an einer Wand entdeckt:
Weitere Quallen-Emplare gibt es in meiner Jellyfish-Expo.
Mit Freude habe ich bei einer meiner Fahrradtouren Anfang April 2020 festgestellt, dass der Radschnellweg RS1 doch endlich noch eine Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard erhält. Die Ampelüberquerung ist bisher die einzige wirkliche Schwachstelle des ansonsten beispielhaften Radschnellwegs. Die Bauarbeiten haben offensichtlich schon begonnen und wenn man den gängigen Veröffentlichungen glauben kann, soll die Brücke schon 😉 Mitte 2021 für den Radverkehr freigegeben werden. Unglaublich wielange solche Projekte in Deutschland benötigen, aber man soll nicht klagen, denn schließlich wird hier eine wirkliche Lücke im Radweg sinnvoll geschlossen.
RS1 – Baustelle am Berthold-Beitz-Boulevard zum Lückenschluss
Die Planung sieht eine etwa 80 Meter lange Stahlbrücke mit einer Breite von sechs Metern vor, aufgteilt in 4 Meter Fahrradweg und 2 Meter Fußweg. Die geplanten Kosten liegen wohl bei rund 3,1 Mio. Euro, wovon 80% vom Land NRW und der Rest vom Regionalverband Ruhr getragen werden.
Brückenbau für den Radschnellweg
Update: 18.8.2020 / Heute bin ich auf einer Radtour mal wieder an den Bauarbeiten zur Brücke vorbeigefahren und habe dabei die Gelegenheit genutzt ein Update Foto zu schiessen, um den aktuellen Stand der Bauarbeiten zu dokumentieren:
Gestern ist mir beim Laufen aufgefallen, dass der bekannte Ruhrtal-Radweg an einer unübersichtlichen Stelle endlich ausgebaut und die Streckenführung somit einfacher und dann auch tatsächlich entlang der Ruhr weitergehen wird. Schon oft waren mir kurz vor der Ruhrbrücke in Mülheim-Stryrum bepackte Radfahrer aufgefallen, denen der weitere Verlauf des Ruhrtalradwegs offensichtlich unklar war. Häufig sind sie dann sogar über die Ruhrbrücke gefahren, um ihr Ziel das Rheinorange zu erreichen. Damit haben sich jedoch um einen der schöneren Teile der Strecke gebracht, denn eigentlich geht es zum Finale noch einmal durch eine schöne weitläufige Ruhraue und an den Zugang zum Rhein-Herne-Kanal. Dort kann man häufig auch noch große Binnenschiffe bewundern.
Hier geht es demnächst herunter
In Zukunft soll der Weg jedoch einfacher werden und die Bauarbeiten dazu sind im vollen Gange. Dann geht endlich vom Autoverkehr getrennt über Radwege direkt unter der A-40-Ruhrbrücke entlang zum Ruhrdeich in Oberhausen Alstaden. Von dort weiter zur Mündung in den Rhein.
Der Motorsportverein AMC Duisburg hat heute im Sportpark Wedau auf der Dreieckswiese sein 1. Oldtimer Treffen veranstaltet. Es war wirklich sehr interessant, die im Durchschnitt noch recht jungen Oldtimer zu betrachten. Stellvertretend hier mal ein stark bearbeitetes Foto mit Ruhrpott-Verbindung und einen VW Käfer. Immerhin kann man sogar noch die Blümchen auf dem Armaturenbrett des Käfers erkennen ;-).
Auf einer kleinen Radtour durch die vier Städte Mülheim, Essen, Bottrop und Oberhausen habe ich heute mal wieder etwas Futter für meine Wildtiere im Pott – Serie entdeckt. In der Nähe des Berneparks wurde mit EU-Fördermittel der „Eingang zur Stadt Bottrop“ neu gestaltet. Die ehemaligen Schmuddelecke wirkt jetzt erheblich aufgeräumter und es wurde zur einer bedeutenden Radwegkreuzung aufgewertet. Dazu gibt es etwas Kunst im öffentlichen Raum. So auch diese wilde Schafsherde:
Heute mal wieder ein Beitrag aus der Serie ‚Wildtiere im Pott‘. Da joggt man ganz gemütlich und nichts Böses ahnend am frühen Morgen durch Mülheim und wird mit so einer Schlagzeile überrascht, die auch aus einem schlechten Comedy-Film am Strassenrand stammen könnte:
Anfang Juli hatte ich die Ergebnisse meines ersten Solargrapie – Versuchs gepostet. An diesem Wochenende entdeckte ich dann im Mülheimer Medienhaus eher zufällig einen Hinweis auf die aktuelle Wechselausstellung in der Mülheimer Camera Obscura. Noch bis zum 31.10.2014 werden dort nämlich unter dem Titel ‚Time in a can‘ in bzw. unter der größten begehbaren Camera Obscura ausgesuchte Solargraphien des internationalen Fotoprojekts ausgestellt. Da die Fotowerke sich nun in unmittelbarer Nähe befanden, bin ich sofort dorthin, um sie in Augenschein zu nehmen.
Zu sehen gibt es wirklich faszinierende Bilder, auf denen – das ich muss ich zugeben – meistens vielmehr zu sehen ist, als meine Anfängerwerke vermuten lassen.
Ich bin sehr glücklich, dort sogar einen einen umfassenden Katalog zur Ausstellung bekommen zu haben. In ihm wird die Technik noch einmal ausführlich erklärt und es sind viele beeindruckende Solargraphien aus dem Tim in a can-Projekt abgebildet.
Motiviert durch die Bilder habe ich am Wochenende gleich mal wieder ein paar Filmdosen präpariert und in der Stadt platziert. Ich bin gespannt, ob es dieses Mal etwas besser klappt, … die Ergebnisse gibt es hier in einigen Monaten Belichtungszeit.
… und zwar ganz offiziell vom Veterinäramt der Stadt Duisburg. Obwohl ich inzwischen zum zweiten Mal an der im Rahmen des Projekts ‚B1-A40 Die Schönheit der grossen Strasse‘ eingereichteten Gänseoper Station von Danica Dakic vorbeigekommen bin, habe ich dort noch kein Geschnatter vernommen. Läuft anscheinend nicht permanent durch, und wenn doch, dann wäre ein Hinweis des Künstlers bestimmt nicht falsch. Gibt es aber nicht. Offensichtlich haben aber schon besorgte Passanten, denen das Kunstwerk auch nicht ausreichend erklärt wurde, in der Zwischenzeit behördliche Hilfe gesucht:
Eine sehr nette Radtour vom Gasometer Oberhausen zum Tetraeder in Bottrop und von dort auf anderen Wegen zum Haus Ripshorst. Von hier aus kann man einfach dem Rhein-Herne-Kanal folgend auch wieder zurück zum Gasometer gelangen. Die ca. 19km lange Strecke führt größtenteils über Fahrradwege, und es sind nur ganz wenige Strassenmeter zu fahren. Kartenübersicht und GPX-Track sind ganz unten auf dieser Seite zu finden.