Einfach mal treiben lassen…

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Bei meinen letzten Besuchen von des Oberhausener Sealife und des Duisburger Zoos haben mich  bemerkenswerterweise die Quallen mit am meisten fasziniert. In sehr effektvoll beleuchteten Becken schwebten die Medusen scheinbar schwerelos wie kleine Kunstwerke im Wasser.

Das hat mich auch gleich wieder an Miriam Meckels Buch ‚Das Glück der  Unerreichbarkeit‘ erinnert. Dort schildert sie ihre  Gedanken beim Besuch des Monterey Bay Aquariums wie folgt:

„Am meisten aber hat mich ein Satz auf einer Informationstafel zum Bewegungsmoment der Quallen fasziniert: ‚Drifting is the most convenient way to travel the ocean‘. … Die Quallen könnten Vorbild sein für uns mobile Subjekte der Spezies Mensch. Quallen sind nicht getrieben, sie schweben langsam und anmutig durch ihr Lebenselement, das Wasser.“ und später dann noch einmal: „Die Quallen sperren sich nicht grundsätzlich gegen Richtung und Geschwindigkeit. Es hätte auch gar keinen Sinn. Sie fließen mit, ohne zuviel Energie für oder gegen etwas in diesem Fluss aufzuwenden. Sie leiten ihr Fortkommen aus den Kräften der Umwelt ab. Aber sie steuern auch mit ihren Tentakeln, alleine sowie in der Gruppe.“

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Für den Fall, dass ich noch einmal nach Hong Kong reise, werde ich mir auch den Ocean Park im Hinterkopf behalten. Hier soll es über 1000 Exemplare dieser sehr schwierig zu haltenden Unterseekreaturen in unterschiedlichsten Größen zu bestaunen geben.

Meine Empfehlung ist es, sich die Tiere im Zoo Duisburg anzusehen. Dort hat man ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und insbesondere für Kinder sind dort noch eine Menge andere Tiere der Welt  kennenzulernen.

Ein Blick hinter die Kulissen von Tengelmann

kaiser_kaffee_kanneAm Samstag hatte das Mülheimer Unternehmen zum ersten Mal einen Tag der offenen Tür in seiner Mülheimer Zentrale veranstaltet, der dazu eindlud, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der mehr oder weniger vorgegebene Rundgang führte zunächst durch das Bürogebäude in dem sich ein kleines Firmenmuseum mit einigen interessanten Ausstattungsgegenständen der tengelmann-Märkte befindet. Glanzstück der Ausstellung ist ein komplett eingerichtetes historisches Tengelmann’s Kaffee-Geschäft. Die Prominentenfotos an den Wänden im Gang zeugen davon, dass sich wichtige Besucher hier gerne in das Firmengästebuch eintragen. Auch Angela Merkel war auf einem der Bilder zu entdecken.

Bei dem Kaffee-Geschäft handelt es sich um einen detailgetreuen Nachbau eines Kaufmannsladens aus der Zeit zwischen 1915 und 1920.

tengelmann kasseWeiter führte das Weg vorbei an dem Pralineum, in dem zwei Mitarbeiterinnen handgefertigte Pralinen herstellen, durch das Mitarbeiterrestaurant über das Außengelände zum neuen Technikum. Der Vater des heutigen Unternehmenschefs, Erivan Haub, konnte wohl einmal angeschaffte Autos nicht mehr abgeben und so wurden sie in verschiedenen Hallen des Unternehmens abgestellt. Heute werden diese Fahrzeuge in dem 2012 erbauten Technikum gesammelt und ausgestellt. Die gut gepflegten Autos sind zum Teil wahre Hingucker, und wenn man sich die protzigen, gepanzerten Schlitten des Unternehmenschefs sieht, kann sich gut vorstellen, wie er sich vor seine Läden kutschieren ließ. Es gibt auch einige Exemplare des ersten Elektro-Serienfahrzeugs zu sehen, den Hotzenblitz. Mit einer Reichweite von 25km pro Batterieladung ist es kaum vorstellbar, wie man für diese Autos eine sinnvolle Anwendung gefunden konnte.

Lincoln Continental

Insgesamt gab es einen interessanter Einblick hinter die Kulissen von Tengelmann, an Stellen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind. Der klare Höhepunkt war das Technikum mit der sehr sehenswerten Oldtimer-Sammlung.

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Viel Luft im Gasometer

Der Gasometer in Oberhausen ist eigentlich immer einen Besuch wert. Der mittlerweile zu einem Wahrzeichen Oberhausens avancierte ehemalige Gasspeicher der Gutehoffnungshütte beeindruckt schon allein mit seinen Dimensionen. Die ‘Dose’ mit einer Höhe von 117,5 m und einem Durchmesser von 68 m hat sich wohl zu einer der außergewöhnlichsten Ausstellungshallen Europas und zu einem einmaligen Veranstaltungsort entwickelt. Weiterlesen →

St.Antony – Wiege der Ruhrindustrie

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Das Museum – St. Antony Hütte Oberhausen

Die St. Antony-Hütte ist ein ehemaliges Eisenwerk im Oberhausener Stadtteil Klosterhardt, der zum Stadtbezirk Osterfeld gehört und gilt als die ‚Wiege der Ruhrindustrie‘. Dies ist nicht verwunderlich, da viele großen Namen der späteren Ruhrtycoone scheinbar frühe Aktien in der Hütte hatten (u.a. Haniel, Huyssen, Krupp). Die Hütte gilt als Keimzelle der Gute-Hoffnungshütte (GHH) aus der die heute noch bekannte MAN hervorgegangen ist. Weiterlesen →

Be Gabriel

brian_cummings_be_gabrielUnter dem Titel Be Gabriel – a celebration of Peter Gabriel stand das Konzert von Brian Cummings im Oberhausener Zentrum Altenberg am 6. September 2013. Da ich die Musik von Peter Gabriel sehr gerne mag, habe ich mir die Veranstaltung kurz entschlossen angesehen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Mit nur zwei Gitarren und zahlreichen Effekten  hat Brian, der auch mit der Genesis Tribute Band The Carpet Crawler auftritt, eine Super-Show hingelegt. Wie er mit diesen wenigen Mitteln sogar weite Songs wie Sky Blue richtig gut auf die Bühne brachte, beeindruckte mich sehr. Und stimmlich kam er live wirklich sehr nah an Peter Gabriel heran, so dass es ein sehr vergnüglicher Abend mit den großen Titeln von Peter wurde. Weiterlesen →

Emscherkunst 2013 – Poetry Slam unterm Zauberlehrling

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Der tanzende Strommast steht zwar schon ein paar Wochen, doch heute – passend zu Johann Wolfgang von Goethes 264. Geburtstag wurde der Zauberlehrling mit einem Dichtkunst-Wettbewerb (aka Poetry Slam) offiziell eingeweiht.  Vor dem eigentlichen Wettbewerb gab es eine AußerderReihe-Eröffnung von Torsten Sträter und anschließend wurde sogar dann auch noch Goethes Zauberlehrling im Original locker-flockig von Moderator Claas Neumann rezitiert.

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Im poetischen Wettstreit kämpften  Andy Strauß, Theresa Hahl, Sulaiman Masomi, Sean Bü, Sebastian 23 und Jan Philipp Zymny um die Gunst der kritischen Jury. Bemerkenswerterweise schied der aus Funk und Fernsehen bekannte Sebastian23 schon in der ersten Runde aus. Im engen Finale standen sich schließlich Sulaiman Masomi und Jan Phillip Zymny gegenüber. Am Ende ließ sich mit normalen Gehör überhaupt nicht feststellen, welcher der beiden Finalisten das Rennen machen sollte. Nur das geschulte Ohr des Moderators konnte die feinen Nuancen der Applausstärke erkennen, und so erklärte er kurzerhand Sulaiman zum verdienten Sieger des Abends.

Alles in allem eine äußerst unterhaltsame Veranstaltung in einer herrlichen Kulisse an einem perfektem Sommerabend.

Siehe aus: Emscherkunst 2013 – Zauberlehrling

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Regen auf Zollverein?

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Im Rahmen der Ruhr Triennale hat das englische Studio rAndom International das Projekt Tower geschaffen. Fast direkt neben der Rolltreppe zum Besucherzentrum wurde ein etwa 25 Meter hoher Wasserfall installiert. Er scheint nicht ständig zu laufen, so dass sich immer wieder Besucher vor der Riesendusche erwartungsvoll sammeln, um mal wieder Regengepätscher zu hören. Vor der Installationen standen auch Regenmäntel bereit, die auch eine Besichtigung im Inneren der Wassersäule ermöglichen. Wobei sich bei den aktuellen Temperaturen einige auch in Badehose abgekühlt haben. Weiterlesen →